1/26/2008

Der Antisemitismus im Innern Venezuelas

Hugo Chavez und Mahmoud Ahmadniedjad sind gute Freunde. Beide haben in den USA und Israel einen gemeinsamen Feind. Vor allem aber haben sie ein Problem mit den Juden selbst, die eigentlich für alles verantwortlich gemacht werden, was den beiden Diktatoren nicht gefällt. Im Falle von Ahmadinedjad ist bekannt, dass er nicht nur der Meinung ist, die Shoah habe nie stattgefunden, sondern auch dazu aufruft, die israelischen Juden zu ermorden. Dieser Wunsch geht auf Ayatollah Chomeini zurück, der bereits Anfang der 1970er Jahre Vorlesungen über die "Islamische Regierung" hielt, in denen er die Juden als Ursprung allen Übels darstellte und ein Regime, wie es nach der Islamischen Revolution etabliert wurde, als Lösung aller Probleme anbot.

Auch von Chavez bekommt man hin und wieder mit, dass er sich antisemitisch äußert und da aus der venezuelanischen Allianz mit dem Iran kein Hehl gemacht wird, ist bekannt, dass Venezuela auch ganz praktisch dabei ist, den antisemitischen Krieg gegen Israel zu unterstützen. Wie sehr die Herrschaft von Hugo Chavez jedoch davon geprägt ist, "die" Juden für alle möglichen Verschwörungen verantwortlich zu machen und wie gefährlich das Regime in Venezuela für die dortigen Juden geworden ist, fällt in der Regel unter den Tisch. Selbst die Leute, die gegen Chavez sind, können ihn vor allem deshalb nicht ausstehen, weil er mit Ahmadinedjad gemeinsame Sache macht und damit den iranischen Krieg gegen Israel unterstützt. Von der Situation in Venezuela selbst hört man hierzulande eher wenig, und wenn doch, dann geht es darum, was für ein Diktator Hugo Chavez ist. Über die Juden in Venezuela und die staatlich geführten antisemitischen Kampagnen wird hingegen nur selten berichtet.

Kurz nachdem Chavez im Jahr 1998 zum Präsidenten gewählt wurde, stellte der Jahresbericht des Stephen Roth Instituts über Antisemitismus und Rassismus über Venezuela fest, Antisemitismus sei dort zwar nicht so deutlich sichtbar, wie in anderen lateinamerikanischen Ländern, aber, so heisst es im Bericht weiter, gäbe es in Venezuela Potential, für ein offeneres und deutlicheres Auftreten von Antisemitismus. Dies wird vor allem auf den großen Einfluss von Islamterroristen zurückgeführt, die gute Kontakte zu den venezuelanischen Linken haben. Schon damals hatte Chavez gute Kontakte mit Lybien, dem Irak und natürlich dem Iran, so dass viele Juden in den Wahlen von 1998 den Konkurrenten von Chavez, Henrique Salas Romer, unterstützten. Die Präsidentschaft von Chavez sorgte aber vor allem deshalb für Angst in der jüdischen Gemeinde des Landes, weil der Diktator von dem überzeugten Antisemiten und Holocaustleugner Noberto Ceresole in die Schule ging. Der Argentinische "Soziologe" Ceresole ist für seinen Antisemitismus berüchtigt und kam nach Venezuela , nachdem Chavez zum Präsidenten gewählt wurde. Dort schrieb er sein Buch über die Revolution, die in Venezuelas unter Chavez stattfindet. Das Einführungskapitel zu dieser Ode auf den venezuelanischen Diktator trägt den Titel "Die Judenfrage und der Staat Israel" und macht die Juden insgesamt für den Antisemitismus verantwortlich. Natürlich ist Ceresole, wie jeder ordentliche Antisemit davon überzeugt, dass "die" Juden die Welt kontrollieren. Der Holocaust habe nie stattgefunden und sei eine Erfindung "der" Juden, mit der diese ihre Weltherrschaftsambitionen rechtfertigen würden.

Außerdem soll Chavez gute Beziehungen zu den Carapintadas in Argentinien unterhalten, rechten Guerillas, mit denen er bereits im Jahr 1992 regen Briefverkehr führte. Die Carapintadas sind unter anderem dafür bekannt, sich die Zeit damit zu vertreiben, gemeinsam mit Polizeioffizieren und der Hisbollah Bombenanschläge auf jüdische Einrichtungen zu verüben.

Eine der ersten Amtshandlungen von Chavez war die Ernennung des ehemaligen venezuelanischen Botschafters in Chile, Alfredo Toro Hardy, zum Vertreter seines Regimes in den Vereinigten Staaten. Erst im Mai 1998 hatte Hardy einen Artikel in einer bekannten Tageszeitung des Landes geschrieben, in dem er die Frage stellte, ob die Vereinigten Staaten ein israelischer Satellitenstaat seien. Die eigentliche Macht in den USA gehe vom Kongress aus, der von "den" Juden kontrolliert werde, die er im Oktober desselben Jahres in einem weiteren Artikel zur "geistige Krankheit" erklärte.

Indem Chavez Hardy zum Botschafter in den USA ernannte, gab er die Richtung vor, die seine Herrschaft einschlagen sollte. In den folgenden Jahren ließen sich die venuzelanischen Medien immer offener über die vermeintliche Weltverschwörung "der" Juden aus und begannen eine Hetzkampagne gegen die jüdische Gemeinde Venezuelas. Im Jahr 1999 wurden Kreuze an Wohnungstüren von Juden geschmiert und der Hebraica Club wurde gewarnt, dass in einer jüdischen Schule ein Bombenanschlag stattfinden würde, eine Warnung, die wie sich später herausstellen sollte, ein falscher Alarm war.

Im Zuge der zweiten Intifadastieg der Antisemitismus in Venezuela, ein Land mit einer großen muslimischen Minderheit, schlagartig an. Die Regierung machte sich die Position der Palästinenser zu eigen und in den Medien und öffentlichen Erklärungen von arabischen Organisationen in Venezuela wurde gegen den "Nazistaat" Israel gehetzt und dazu aufgerufen die Terrorintifada gegen Israel zu unterstützen. Es fanden Demonstrationen gegen Israel statt und es tauchten antisemitische Graffities auf. Die jüdische Gemeinde erhielt an den jüdischen Feiertagen Todesdrohungen und Autos von Juden wurden mit Hakenkreuzen beschmiert. In Caracas, wo der größte Teil der venezuelanischen Juden lebt, tauchten antisemitische Plakate auf. Oft kurbeln die Venezuelaner beim Vorbeifahren am jüdischen Gemeindehaus die Fensterscheibe herunter und brüllen Naziparolen aus dem Fenster, wie zum Beispiel "Heil Hitler!", "Heil Deutschland!" oder "Tod den Juden!". Sowohl die Werke von Ghaddafi, als auch Hitlers Mein Kampf sind in Venezuela Propagandasymbole der Linken, die Chavez' Diktatur unterstützen.

Nachdem die Diktatur von Chavez im April 2002 durch einen Staatsstreich beseitigt wurde, einige Tage später ihre Macht jedoch wieder behaupten konnte, erklärte Chavez, er sei Opfer eines Komplottes fremder Mächte geworden, unter denen seine Unterstützer natürlich Israel als Drahtzieher ausmachten. In Zusammenhang mit diesem Putschversuch, wurden die Juden Venezuelas immer wieder beschuldigt, sich mit anderen Mächten gegen die Regierung von Chavez verschworen zu haben.
The period of the coup and its aftermath were marked by antisemitic manifestations. The official state Venezuelan channel Venezolana de Television noted, for example, that Pedro Carmona, who was acting president during the interim period, was “going to rule together with the Jews.” Viewers of the Venezuelan TV program “In Confidence” (29 May), which discussed Venezuela’s socio-economic problems, called in to attack guest Rabbi Pynchas Brener with remarks such as “We know that all the Jews were with the dictator Carmona.”

A retired army officer, who leads a group of reservists in support of Chavez made antisemitic references on the privately-owned Venezuelan radio station Exitos 1090. On 5 September, Lieutenant Guillermo Gonzalez, of the Association of Reservists, accused parliamentary deputies and provincial governors (such as Paulina Gamus, Henrique Capriles Radonski and Leopoldo Lopez) of being of Jewish descent, and charged the entire Jewish community with conspiring against the government. He added that Jewish businessmen had also aided this alleged conspiracy. It should be noted that this was the first antisemitic attack by a member or former member of Venezuela’s armed forces.

Deputy Angel Landaeta, from the left-wing MVR (Movimiento Quinta República), accused Pedro Carmona, in the political committee of the National Assembly on 2 May, of having intended, during his interim presidency, to conduct a “Sharon operation,” in order to do “what the Jews are doing in Palestine”; that is, in order to eliminate all the population that is not with them, “they simply kill them.”
Als im Jahr 2003 die globale Friedensbewegung begann, gegen die Vereinigten Staaten und Israel zu hetzen, fanden auch in Venezuela Demonstrationen statt. In Caracas änderten die Demonstranten gleich bei drei Aufmärschen ihre ursprüngliche Route, um bei der Synagoge vorbeizuziehen und sie mit antisemitischen Grafitties und Hakenkreuzen zu beschmieren oder mit Steinen und Flaschen zu bewerfen. Derweil wurde die Hetzkampagne in den venezuelanischen Medien den aktuellen Ereignissen angepasst und zu den üblichen Angriffen auf die Juden und Israel kamen nun auch die Vergleiche zwischen dem Krieg der im Irak und Auschwitz. Die antiamerikanische Komponente der antisemitischen Rhetorik wurde verstärkt, so dass die Verbindung zwischen der vermeintlichen jüdischen Weltverschwörung und den USA immer direkter gezogen wurde.

Die staatlich geführte Medienkampagne, die die Unterstützer des venezuelanischen Regimes mit antisemitischen Aktivitäten begleiteten, wurde im Verlauf des Jahres 2004 durch den Polizeiüberfall auf eine jüdische Grund- und Mittelschule in Caracas ergänzt.
A raid on the Jewish elementary and high school (1,500 pupils) at the Hebraica Cultural and Sports Club in Caracas was perhaps one of the most serious incidents ever to have taken place in the history of the Jewish community. The action, which was carried out on 29 November 2004 by the criminal investigation corps (Cuerpo de Investigaciones cientificas, penales y Criminalisticas – CICPC) following a court order, began at 6.30 am when school buses and parents were bringing the children to school. The order stated that elements of a criminal nature, such as electronic equipment, arms, explosive devices, communications equipment and documents that might lead to a resolution of the case of State Prosecutor Danilo Anderson who was assassinated on 18 November, were suspected of being concealed in the building. After a three-hour search, the police left, declaring that their action had been “unfruitful.” When it became known, unofficially, that the raid was the result of an anonymous call to the police claiming that there had been “a movement of arms to the Hebraica club,” CAIV issued a press release, which was widely publicized.

The Jewish community received many expressions of solidarity from various sectors of Venezuelan society, as well as international support. In a personal communication to the president of CAIV, Daniel Slimak, and to Chief Rabbi Pynchas Brener, Vice President of the Republic José Vicente Rangel dissociated the executive power from the order, claiming there was a separation of powers in Venezuela. There was no other public clarification despite requests by the Jewish community.
Gleichzeitig wurde eine Kampagne von Chavez' Unterstützern gestartet, die darauf abhob, das "die" Juden Venezuelas nicht unantastbar seien und dass der Polizeiüberfall auf die jüdische Schule deshalb gerechtfertigt wäre. Zur selben Zeit intensivierte Chavez seine Kontakte zum Iran und besuchte Ahmadinedjad in Teheran, um ein gemeinsames Vorgehen der beiden Staaten gegen die USA auszuhandeln.

Die Regierung begann immer stärker gegen "die" Juden zu hetzen. So erklärte Chavez zum Beispiel, die Opposition solle sich nicht "von diesen wandernden Juden" "vergiften" lassen. Diese antisemitischen Bemerkungen wurden mit Angriffen auf jüdische Einrichtungen beantwortet.
The Sephardic Tiferet Israel Synagogue suffered repeated attacks in the wake of several pro-Chavez demonstrations (see also ASW 2003/4). Following a government organized rally on 16 May under the banner “Against terrorism and foreign involvement, for respect of sovereignty, the homeland and the Constitution,” a group of persons scrawled slogans on its walls and in the car park, in the name of the ‘Simon Bolivar Coordination’ (Coordinadora Simón Bolívar − CSB) and the ‘Revolutionary Left Youth’ (Juventud de Izquierda Revolucionaria − JIR). It should be noted that Chavez’s revolution − the ‘Bolivarian revolution’ − is named after the 19th century general Simón Bolívar (El Liberator). The slogans read, inter alia: “Don’t allow Colombia to be the Israel of Latin America [an allusion to US attempts to bring Colombia under its wing in order to fight left-wing guerilla groups]”; Sharon is a murderer of the Palestinian People”; “Viva the armed Palestinian people”; and “Free Palestine.”

Similar graffiti, as well as the slogan “Jews go home,” appeared on the wall of synagogue after a pro-government rally on 6 June. It was signed by the pro-Chavez Communist Youth and the Communist Party of Venezuela. On 8 August a group of supporters from a pro-Chavez rally held at the close of his anti-referendum campaign daubed slogans such as: “Sharon is a murder. No to Israel,” with the letter ‘S’ shaped like a swastika. They also wrote, inter alia: “Viva Chavez and Arafat”; and “NO to Zionism.”

Virulently anti-Israel posters appeared on the streets of Caracas in December during the Second Bolivarian Congress of the People (II Congreso Bolivariano de los Pueblos). Signed by pro-government organizations such as MVR (Movimiento Bolivariano Revolucionario/Movimiento Quinta Republica [Quinta=5 in Roman numbers], the Chavez Party), the Communist Party in Venezuela (Partido Comunista de Venezuela) and Coordinadora Simón Bolívar, they read, inter alia: “Neither Orlando Urdaneta [Venezuelan anti-Chavez actor] nor the super-terrorist Israelis will succeed with our people”; “No to the Israeli commandos in Caracas”; “No to the involvement of Israelis in our nation”; “No to the Mossad and no to the CIA”; and “Bush+Sharon = murderers.”
Im selben Jahr fanden Verschwörungstheorien, in denen die Juden des Landes mit geheimen Aktivitäten der israelischen Regierung in Venezuela in Verbindung gebracht wurden, zunehmend Verbreitung.

Während Venezuela seine Kontakte mit dem Iran im Jahr 2005 intensivierte und diverse ökonomische Abkommen mit Teheran unterzeichnete, war die antisemitische Stimmung im Lande auf einem vorläufigen Höhepunkt angekommen. Der Jahresbericht des Stephen Roth Institutes zählt die folgenden Ereignisse auf:
Antisemitic messages featured in the speeches and literature of government circles, pro-government organizations and the left. A hallmark of antisemitism in Venezuela is the link that has developed over recent years between anti-Israel and antisemitic positions. The anti-Americanism of the government and its populist ideology provide a framework for statements that at times may be interpreted as antisemitic and at others are undoubtedly so. For example, in August, a leaflet announcing the 16th International Festival of Youth and Students, scheduled for 7−15 August and distributed by pro-government groups at the Simon Bolivar International Airport in Caracas, accused the CIA of planning to depose Chavez from the presidency: “… following Iraq and Iran’s threat of a petroleum embargo on all nations that support the Jewish government’s genocidal policies of Ariel Sharon in the military occupied Palestinian territories.” Thus, it was stated, the US defends its interests in the Middle East and its Jewish ally unconditionally.

In February and March the official media published several articles comparing the Israeli army’s treatment of the Palestinians with the Holocaust and the suffering of the Jewish people. These were apparently intended to ‘balance’ reports of the UN session commemorating the 60th anniversary of the liberation of Auschwitz. An article in Correo de Caracas (weekly of Municipality of Libertador; 7−13 Feb. 2005), entitled “What Is Going On?”(“Qué tal”), claimed, for instance, that these events were a preparation for a US-Israeli attack on Iran and inferred that contemporary Jews were behaving like the Nazis.

Nicolás Maduro, president of the National Assembly and deputy representing the coalition party MVR (Movimiento Quinta Republica − Chavez’ party) told the mainstream newspaper El Universal (05 Feb.), that: “If we cry and repudiate Auschwitz, thereby remembering the dark part of humanity,” we need to do the same for the Palestinian and Iraqi people.

In “The Current Holocaust (“El Holocausto actual”), printed in the pro-Chavez Últimas Noticias (31 Jan.), Augusto Hernández, an attorney working for a government organization, claimed that he could not understand how the Jews, as an intelligent community who could arouse international awareness with their emphasis on commemoration of the Holocaust, could persecute another people for reasons similar to those for which they were persecuted by the Nazis. “The Holocaust is now being repeated against the Arabs, by Israel.”

Similarly, in “Auschwitz” (the national El Mundo, 2 Feb.), the government-linked sociologist Jeudiel Martínez claimed that the families of exterminated Jews had been carrying out carefully planned ethnic cleansing in Palestine.

A program on Radio Nacional de Venezuela went further, casting doubts on the Holocaust. In “On the Table” (Sobre el tapete), aired on 2 February and re-broadcast by Canal Informativo, journalist Vladimir Acosta, referring to the Auschwitz commemoration events, said it was known that the number of 6 million was false and though one million was tragic, Jewish lies were more upsetting. He also spoke of Jewish monopoly of a tragedy that had affected other victims as well. Two weeks later he asserted on the same program that commemoration of Auschwitz was a form of blackmail; those who were victims for 2000 years were now the perpetrators in Palestine: “The Zionist and fascist state of Israel allows itself to assassinate Palestinians.”

On the program “La Hojilla,” the moderator Mario Silva explained that although more Poles, Czechs and Russians had been killed in World War II, the Jews were the ones who monopolized the subject on film because of their control of Hollywood. He, too, compared the suffering of the Palestinians to that inflicted by Hitler.

On the program “Vive TV” (20 Nov.), on a state TV channel, which discussed the discovery of America, lecturer Jorge Falcone said that “money had created a candle to the 6 million Jews that died, but no one lamented the 20 million people who died during the conquest of America because they did not have the money that the Jews have.
Im Jahr 2006 sah es nicht anders aus: Antisemitische Verschwörungstheorien, die Dämonisierung von Juden und eine Außenpolitik, die den iranischen Kampf gegen die Juden unterstützt, bestimmten die Stimmung im Land. Als die Hisbollah im Sommer 2006 zwei israelische Soldaten entführte und damit begann, den Norden Israels mit Raketen zu beschiessen, stellte Chavez sich auf die Seite der Hisbollah und verteidigte den Angriff auf den jüdischen Staat. Zu dieser Zeit wurde der venezuelanische Diktator zum Idol der Hisbollahkämpfer, die im Libanon gegen israelische Soldaten kämpften. Auf Plakaten der Islamterroristen wurde Chavez Seite an Seite mit Hassan Nasrallah abgedruckt, auf denen zu lesen war: "Israel muss für seine Verbrechen verurteilt werden - Danke Chavez!" Eine Zeitung aus Venezuela berichtete, Chavez habe eine Million Dollar an die Hisbollah bezahlt, um die Plakate drucken zu lassen.

Gleichzeitig festigt Chavez seine Allianz mit den irantreuen Terroristen von der Hisbollah, die er in Venezuela nach Kräften unterstützt. Nachdem Chavez die evengelikalen Missionare aus den Jungeln von Venezuela vertrieben hat, da er sie als "genocidal spies" betrachtet, hat er iranische "Missionare" eingeladen, um den Schiitismus auch in Lateinamerika unter die Leute zu bringen:

Chavez has invited Iranian Shiite "missionaries" to convert the Guajiros and other indigenous peoples in Amazonia. The entire Wayuu tribe is now Muslim, women wear veils while men go to Kalashnikov shooting practice. Some have themselves photographed wearing suicide vests loaded with bombs, and the Venezuelan government distributes the photos, publicizing its friendship with Ahmadinejad and Middle East terrorist groups.

Hezbollah Venezuela refers to Jose Miguel Rojas Espinosa - the mastermind of the terrorist attack against the American Embassy in Caracas - as "the first mujeheddin, an example of strength and dignity in Allah's cause, the first prisoner of war of the Revolutionary Islamic Movement in Venezuela." The group is linked to Argentinian socialist-terrorist Norberto Rafael Ceresole, who is allegedly linked to the AMIA (Argentine Israelite Mutual Association) attack in 1994, and who is the acting ideologue for Chavez and Morales's regimes of Socialism for the 21st Century.

Die Juden in Venezuela sind mit der Gefahr konfrontiert, dass die Hisbollah, wenn sie ersteinmal Fuß gefasst hat, damit beginnen könnte, ihren Dschihad gegen "die" Juden zu beginnen. Im letzten Jahr versuchte die Hisbollah die Amerikanische Botschaft in Caracas in die Luft zu sprengen und deponierte dort Bomben, die glücklicher Weise rechtzeitig gefunden werden konnten. Die Hisbollah in Lateinamerika erklärte daraufhin, dass es sich bei dem Anschlag um den Beginn ihres Krieges gegen Imperialismus und Zionismus gehandelt habe. Dazu kommt die ohnehin schon vorhandene Pogromstimmung in Venezuela und die staatlichen Angriffe auf jüdische Einrichtungen. Erst vor kurzem wurde das Jüdische Gemeindezentrum in Caracas erneut zum Ziel eines Polizeiüberfalls, der angeblich dem Zweck gedient habe, Waffen und "subversive Aktivitäten" auszumachen. Während Chavez im Fernsehen sitzt und immer wieder aufs neue darüber redet, dass lauter zionistische Agenten in Venezuela im Verborgenen aktiv seien, und dass diese mit den venuzelanischen Juden zusammenarbeiten würden, durchsucht seine Polizei jüdische Gemeindehäuser. Vor diesem Hintergrund kann es nicht weiter verwundern, wenn ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung Venezuelas sich dazu entschlossen hat, das Land zu verlassen.
At the start of Chavez's rule, the Jewish community in Venezuela numbered about 30,000. Solid statistics are hard to come by but most estimates now put the number at between 8,000 and 15,000 today. About 50 percent of Venezuela's Jewish community had fled to the country to escape the Nazis during World War II. Neither they nor their children would require much prodding to sense danger. The raids, the propaganda, the hostile press, might have been enough. But then consider this: The man Chavez placed in charge of internal security is one Tarek al Assaimi, son of Saddam Hussein's envoy to Venezuela.
Unter Chavez hat sich Venezuela nicht nur außenpolitisch zum Verbündeten des antijüdischen Krieges gemacht, sondern auch im innern hat sich eine antisemitische Pogromstimmung verbreitet. Mit der Hisbollah im Aufbau, den Angriffen auf die Juden Venezuelas durch die Polizei und einer antisemitischen Hasspropaganda, die dem iranischen Bündnispartner alle Ehre macht, hat sich Chavez in eine Reihe mit den großen antisemitischen Diktatoren seiner Zeit gestellt.

3 comments:

Anonymous said...

Grosses Kino, der wohl informativste und vor allem wirklich neue Eintrag in einem proisraelischen Blog, den cih seit langem gelesen hab.
Weiter so.

Printer said...

Gute Arbeit.

Anonymous said...

Mit welchen Beweisen behauptest Du, dass Chávez ein Dikator ist? Hast Du dass auch bei den CNN Nachrichten gehört? Wenn Du Differenziertheit verlangst, solltest Du vielleicht selbst nicht so subjetiv sein.