12/31/2007

Jetzt auch in New York: "Kauft nicht bei Juden!"

Im Jahr 1933 begann die Kampagne gegen Jüdische Geschäftsleute ihre Welttournee. Im Jahr 2007 ist sie in New York angekommen.

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Wie iranische Propaganda funktioniert...

...erfährt man hier.

12/30/2007

Volker Perthes und die europäische Iranpolitik

Seitdem er als Kind die Schundromane von Karl May las, hat Volker Perthes ein ausgeprägtes "Interesse am Orient" entwickelt. Deshalb hat er sein Leben der Aufgabe gewidmet, die Menschheit über die Arabische Welt aufzuklären, indem er überflüssige Bücher schreibt, denen bereits am Titel anzumerken ist, dass er seinem Jugendidol treu geblieben ist: Der letzte Schinken von Perthes heißt "Orientalische Promenaden" und davor veröffentlichte er "Geheime Gärten". Auch den Iran hat Perthes liebgewonnen und engagiert sich deshalb immer wieder für einen Frieden mit den Mullahs.

Perthes gilt als Experte und ist deshalb als Berater für die deutsche Bundesregierung tätig und hat einen Posten als Vorsitzender der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Das ist seinen Artikeln über den Iran nicht nur deshalb anzumerken, weil er immer wieder Ratschläge erteilt, sondern auch, weil deutsche und europäische Interessen im Mittelpunkt seiner Betrachtungen stehen. So verwundert es nicht, dass er es lediglich für ein "Problem" hält, wenn Ahmadinedjad, zum Massenmord an den Juden in Israel aufruft und die Shoah leugnet. Solche Äußerungen aus dem Iran sind Perthes zwar ein Ärgernis, weil sie dem Image der Mullahs schaden, aber dass Ahmadinedjad seine Drohungen ernst meinen könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Die Existenz Israels steht eben nicht im deutsch-europäischen Interessenkatalog. Seine Schlussfolgerung lautet deshalb: "Die ausschließliche Fokussierung auf diese beiden Probleme [gemeinst sind die iranische Aufforderung Israel "von der Landkarte zu wischen" und die Leugnung der Shoah] kann aber den Blickwinkel verengen. Denn Europas langfristige Interessen im Verhältnis zu Iran, nicht zuletzt die Energiepolitischen Dimensionen, dürfen nicht ignoriert werden." Wichtiger als der Judenstaat ist für Perthes das iranische "Potential, zum wichtigsten Partner Europas in Nahost zu werden."

Sanktionen gegen den Iran hält Volker Perthes für überflüssig. Wenn nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet, was eine Bombe in den Händen der Mullahs bedeuten würde, benötigt man auch keinen wirtschaftlichen Druck. Die iranischen Raketen sind ohnehin auf Israel gerichtet und das ist weit weg von seinem Büro in Berlin Wilmersdorf. Wenn man Sanktionen verhängt, so lautet die Logik von Volker Perthes, dann profitieren eben andere. Das iranische Atomwaffenprogramm lasse sich dadurch nicht verhindern. Stattdessen solle man lieber auf einen "breiten Konsens" setzen, zum Beispiel mit den Russen, die den Iranern den Brennstoff für ihre Waffen liefern. Man müsse dem Iran vor allem ein "ernsthaftes Angebot zum Engagement " unterbreiten, denn nur so könne man den Mullahs klar machen, dass der Iran sich international isoliere.

Während Perthes in seinem wilmersdorfer Büro seinen Unfug von sich gibt, basteln die Iraner an der Bombe und freuen sich darüber, dass es Trottel wie den SWP-Direktor gibt, die ihnen grünes Licht geben. Mit Sicherheit hat Ahmadinedjad schon jetzt Alpträume, weil ihm "die gesamte internationale Gemeinschaft" in den Ohren liegt, sollten die Vorschläge von Volker Perthes verwirklicht werden. Weshalb man sich im Iran davor fürchten sollte, mit lukrativen Angeboten überhäuft zu werden, während Sanktionen vollkommen ausgeschlossen sind, bleibt Perthes' Geheimnis.

Aber darum geht es ja auch gar nicht, denn das würde den Blickwinkel verengen. Wenn Perthes sich darüber freut, dass ihm die amerikanischen Geheimdienste mit dem NIE-Bericht Recht gegeben haben, dann hat er die deutschen Handelsbeziehungen im Auge, denen durch die folgende Politik der Weg bereitet werden soll:
Wir als Deutsche und als Europäer müssen den Amerikanern jetzt noch deutlicher machen, dass sie einen umfassenden Dialog mit den Iranern führen muss. Und die Amerikaner müssen aufhören, Bedingungen für einen Dialog stellen. Wenn wir wollen, dass die Iraner auf Urananreicherung verzichten, ist dass das Ziel von Verhandlungen und nicht die Voraussetzung.
Perthes' Rezept für eine erfolgreiche europäische Iranpolitik ist: Möglichst viel reden und dabei den Reibach machen. Die Sicherheit Israels spielt in einem solchen Denken keine Rolle. Der Judenstaat ist für die langfristigen Interessen Europas nicht von Bedeutung.

Es ist ein Glück, dass der Staat Israel über eine hervorragende Luftwaffe verfügt, die erst vor kurzem demonstriert hat, dass sie mit atomarem Rüstzeug in den Händen ihrer Gegener kurzen Prozess macht. Sollten Leute wie Perthes sich durchsetzen, gibt es immer noch eine Hoffnung, dass die Mullahs aufgehalten werden. Dass diese momentan lediglich in der Israeli Air Force besteht ist eine Schande für die gesamte westliche Welt.

Hilfe von den UN

Die Vereinten Nationen eilen Kollaborateuren zur Hilfe.

"Rationaler" Judenhass

Der Chef der Arabischen Liga, Amr Mussa, findet es "rational", Israel "von der Landkarte wischen" zu wollen. Zumindest darin, sind sich die Arabischen Staaten und der Iran einig - alles andere sind lediglich "kleinere Missverständnisse".

12/28/2007

"Don't Negotiate with Terrorists"

Nun signalisieren auch die Vereinigten Staaten ihre Bereitschaft mit den Taliban zu reden.

King of the Idiots: Ron Paul

Einen Spinner muß es überall geben. Unter den Republikanischen Präsidentschaftskandidaten ist das zweifelsohne Ron Paul. Damit ihm niemand die Position des Obertrottels streitig macht, gibt er in regelmäßigen Abständen Interviews. Gestern erklärte er, Schuld am Tod von Benazir Bhutto sei eigentlich die "interventionistische" US-Politik.

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12/27/2007

Der Mord an Benazir Bhutto

Benazir Bhutto wurde von einem Suicide-Bomber ermordet. Mindestens 20 weitere Personen wurden ebenfalls getötet. Schon vorher gab es zahlreiche Versuche, sie umzubringen. Al Qaeda hat sich zu dem Anschlag bekannt.

Es handelt sich um einen Sieg der Jihadisten und um eine unglaubliche Niederlage im War on Terror. Bei den Freunden der offenen Gesellschaft hat man eine erste Einschätzung der Ereignisse veröffentlicht, in der sich die unglückliche Formulierung findet, Frau Bhutto hätte sich "[z]u stark [...] gegen die Extremisten im Land ausgesprochen." Einmal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, man sollte diese "Extremisten" immer als das benennen, was sie sind, nämlich Islamisten, Islamfaschisten, Jihadisten oder islamische Terroristen, kann man sich natürlich nicht stark genug gegen diese Mörderbanden aussprechen. Es ist allerdings zutreffend, dass Benazir Bhutto genau deshalb ermordet wurde und dass mit ihr auch die Hoffnung auf eine demokratische Entwicklung in Pakistan in weite Ferne gerückt ist.

Update:
Ein Symposium vom National Review Online über den Mord an Bhutto findet sich hier: >Klick<

Spinneralarm

Kokain ist eine feine Sache. Allerdings gibt es wenige Leute, die allergisch darauf reagieren: Denen schießt das weiße Pulver dann sämtliche Gehirnwindungen aus dem Kopf. Ich habe den großen Verdacht, dass der Fussballspieler Diego Maradonna zu den Personen gehört, denen Kokain nicht bekommt.

Liza ruft dazu auf, den Spinner aus Argentinien zu stoppen. Weshalb Maradonna auf seinem Körper demnächst keinen Platz mehr für Tätowierungen findet und was er im Iran zu suchen hat kann man hier nachlesen:

>KLICK<

12/26/2007

Gestern bei der UN

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War on Terror in Afghanistan

Nachdem immer wieder für Verhandlungen mit den Taliban plädiert wurde (zum Beispiel hier und hier) erklärt der britische Daily Telegraph nun, der englische Geheimdienst befände sich in Geheimverhandlungen mit den Taliban. Gleichzeitig wird behauptet, nicht nur Pakistan, sondern auch der Iran würden die Taliban mit Waffen versorgen.

Man mag von der Regierung in Afghanistan halten was man möchte: Während es im Westen nicht gelingen mag, eine gemeinsame Front gegen die iranischen Mullahs und die sunnitischen Jihadisten zu bilden, demonstrieren die Afghanen wie ein erfolgreicher War on Terror aussehen könnte:
Afghanistan has ordered a top European Union official and a United Nations staffer to leave the country for threatening national security, government and diplomatic officials said on Tuesday.

The two were declared persona non grata, apparently after allegations they had met with Taliban insurgents, a European diplomat said.

The office of President Hamid Karzai had at first announced at a press conference that the two, said to be British and Irish, had been arrested.

Spokesman Homayun Hamidzada later told AFP the pair, whom he did not identify, had been asked to leave the country.

Another official said that two of their Afghan colleagues had been arrested.

“The foreign nationals have been declared persona non grata and their Afghan colleagues have been arrested and are being investigated,” Hamidzada said.

12/25/2007

Iranische "Opposition": UNICEF

Dass UNICEF im Iran vertreten ist, wurde zum letzte Mal durch Tobias Pflüger bekannt gemacht, dem deutschen Repräsentanten der Islamischen Republik im Europäischen Parlament. Pflüger fuhr Anfang des Monats als Teil einer EU-Delegation nach Teheran, um einen Eindruck von der Situation vor Ort zu bekommen. Die europäische Reisegruppe wollte vor allem mit den Abgeordneten des iranischen Pseudoparlaments treffen, hatte aber auch vor, vermeintliche Oppositionelle aufzusuchen. Nachdem Pflüger nach Deutschland zurückgekehrt war, erklärte er, weitere Sanktionen gegen die Mullahs würden vor allem die Opposition im Land treffen und zählte dann die folgenden Hochburgen des iranischen Widerstandes auf:
UN-Organisationen wie das Kinderhilfswerk Unicef, das UN-Entwicklungsprogramm und das UN-Flüchtlingshilfswerk hätten vorsichtig signalisiert, dass weitere Sanktionen ihre Arbeit eher erschwerten, so Pflüger.
Wie kritisch der Blick ist, den man bei den Vereinten Nationen auf die Islamische Republik wirft, macht der Vertreter von UNICEF im Iran nun deutlich. Christian Salazar ist ganz aus dem Häuschen, weil die Mullahs sich so hervorragend um ihre Kinder kümmern:
According to the UNICEF representative, Iran is considered to be in a favorable situation with regard to basic education and gender equality. However, the agency believes that more attention should be paid to the conditions prevailing in some of the country's deprived local communities.

Gender inequality is considered as one of the most important legal challenges children, girls in particular, are facing in the majority of developing countries.
Es ist nicht zu glauben, dass irgendwer auf die Idee kommen könnte, den Iran dafür zu loben, dass er beide Geschlechter gleich behandeln würde. Schließlich müssen werden auch Kinder dazu gezwungen, den repressiven Kleidungsvorschriften zu folgen. So kann man nur bei UNICEF sein.

Was die Bildung im Iran betrifft, kann man davon überzeugt sein, dass den Kindern tatsächlich einiges beigebracht wird und dass die Mullahs viel Geld darauf investieren, ihren Kindern die Welt zu erklären. Mit Sicherheit möchte man auch im Krieg nächsten Krieg gerne tausende Kinder an die Front schicken, damit sie sich dort einen Platz im Paradies verdienen können.

Unter der Überschrift: "Iran Educates Children to 'Seek Martyrdom'", wird beschrieben, was man in iranischen Schulen lernt:

Today's Iranian leadership is quite unpopular with its growing younger generation -- the Mullahs are attempting to reclaim this group one textbook at at a time.

This is becoming a common scene in Iran. Pro-democracy Protests against the ruling regime. Just last weekend Tehran University students waved signs that said "live free or die."

In some ways, this is the new face of Iran-- 70 percent of the population is under the age of 30. Many of these Iranians are hungry for the kind of freedoms Americans enjoy. But the Iranian government has other ideas.

"Imagine 225,000, 250,000 even 100,000 kids who have been taught to hate America, hate the West, get ready for martyrdom," Shayan Arya said.

Shayan Arya's family left Iran when he was a teenager. He says the government's educational curriculum teaches children as young as first grade to prepare for war and seek martyrdom.

"You are responsible for learning it--you get tested on it, you have to study it, you have to write papers on it, you have to answer to your teachers, he said.

The Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance recently gave CBN News an exclusive look at some Iranian textbooks. All non-Muslims are portrayed as evil -- especially the U.S. and Israel.

A seventh-grade textbook encourages students to "not cease.until the redeeming message of 'there is no god but Allah' is realized throughout the whole world."

These books also teach war between Iran and the west is inevitable. Iranians must either bring about a global Islamic victory or else.

"Victory is not guaranteed, according to the books. It's either victory or collective martyrdom," said Dr. Arnon Groiss.

Eighth grade texts hammer that message home. One section reads "either we shake one another's hand in joy at the victory of Islam in the world, or all of us will turn to eternal life and martyrdom."

"Gradually they build on it so that by 10th or 11th grade, children should be ready to be martyred," Arya said.

Dr. Arnon Groiss has studied Iran's educational system extensively. He views the Iranian curriculum as extreme even for the Middle East.

"If you're dealing with such people, such a regime, that tries to instill in young children or schoolchildrens' minds the idea of global war to the end, this is frightening," Groiss said. "And you will not find this in Syrian textbooks or Saudi Arabian textbooks or Egyptian textbooks."

The radical message of the Islamic Revolution has fallen on deaf ears for many young Iranians. But president Mahmoud Ahamdenijad isn't giving up without a fight.

He says Iran's educational curriculum has become too secular and must be cleansed.

Nach den oben erwähnten Erklärungen der iranischen Sektion von UNICEF, sollte man den Laden dichtmachen. Eine Organisation, die sich dafür einsetzt, dass man im Iran weiter Kinder inhaftieren kann, sollte es am besten gar nicht geben.

Ein Kontaktformular, über das man UNICEF erreichen kann findet sich hier: >KLICK<

I didn't do it!

Pünktlich zu Weihnachten verkündet man in Teheran, dort würde das "erste Friedensmuseum im Mittleren Osten" eröffnet. Der iranischen Propaganda zufolge handelt es sich natürlich um eine tolle Sache: "Das Museum beinhaltet eine Ausstellungsteil, eine Bücherei, ein virtuelles Museum und ein Studio, um die Berichte von Veteranen des Iran-Irak-Krieges aufzunehmen." Tatsächlich soll das Museum zeigen, dass Krieg etwas fürchterliches ist und Shahriar Khateri, der Direktor des Museums, erklärt sogar, es gehe darum die Ideologie von Märtyrertum und Kriegsverherrlichung anzugreifen: "Das iranische Volk hört immer davon wie herrlich der Krieg war, als wir angegriffen wurden, aber sie hören nur selten von den Verheerungen des Krieges."

Es handelt sich tatsächlich um eine Schwerpunktverschiebung, denn es werden nicht mehr die Heldentaten der iranischen Nation im Angesicht des irakischen Teufels in den Mittelpunkt gestellt, sondern das Leiden der Soldaten unter der irakischen Kriegsführung. Gleichzeitig soll das Friedensmuseum jeoch nicht die Moral der iranischen Truppen gefährden: "Das ist eine philosophische Herausforderung, zu zeigen, dass dies das Volk nicht davon abhalten wird, ihr Land zu verteidigen, sondern die furchtbaren Konsequenzen von Angriffen zeigt, davon, Gewalt zu benutzen, um Probleme zu lösen." Bei den Freiwilligen des "Friedensmuseums" handelt es sich dann auch nicht um Vertreter einer iranischen "Friedensbewegung", sondern um ehemalige Soldaten, die Opfer von irakischen Giftgasangriffen waren.

Fokus des Museums sind dementsprechend die irakischen Kriegsverbrechen und nicht die Absurditäten der iranischen Kriegsführung. Davon, dass beispielsweise tausende von Kindern an die Front geschickt wurden, um dort den Märtyrertod zu suchen, erfährt man nichts. Genauso wenig wird erwähnt, dass es der Iran war, der den Krieg sinnlos in die Länge zog und jedes irakische Friedensangebot empört von sich wies. Im Gegenteil: Gehört werden lediglich die "iranischen Opfer des Krieges". Damit wird deutlich, welches der eigentliche Zweck des Museums ist: Der Iran ist die verfolgte Unschuld, die einem fiesen und hinterhältigen Komplott des irakischen Satans zum Opfer fiel. Der Krieg war zwar fürchterlich, aber Schuld ist nicht Chomeini und seine Islamische Revolution, die man bewusst versuchte auch im Irak zu schüren, sondern einzig Hussein. Man möchte schließlich nicht die Moral der iranischen Truppen schwächen.

Die islamischen Revolutionäre argumentieren ähnlich wie der I-didn't-do-it-boy. Jedes Mal, wenn sie ein Disaster anrichten, wollen sie es nicht gewesen sein, immer ist der andere Schuld. Das versteht sich von selbst, denn der Iran ist der Staat Allahs, während alle anderen Länder von vermeintlich satanischen Regimen beherrscht werden. Und ohnehin folgen die Mullahs eben den Anweisungen Gottes und sind damit für nichts verantwortlich zu machen.

Der Iran ist die verfolgte Unschuld:

Tugendterror? I didn't do it!
Steinigungen? I didn't do it!
Antisemitismus? I didn't do it!
Atomwaffen? I didn't do it!
Terrorismus? I didn't do it!

Vielleicht sollten die Mullahs deshalb die folgenden Worte in ihr Friedensmuseum meißeln:

Krieg? I didn't do it!

12/24/2007

12/23/2007

Europäische Dhimmis und nützliche Idioten

In den Niederlanden ist man davon überzeugt, dass die Islamische Revolution siegen wird. Deshalb hat man kleine Kinder damit beauftragt ein paar persisch aussehende Bilder anzufertigen, um sie im holländischen Bildungsministerium aufzuhängen. Damit will man jedoch nicht einfach zum Ausdruck bringen: "Hier sitzen die Dhimmis". Indem man das Bildermalen zu einem kulturellen Programm ausgedehnt hat, sollen die Kinder darauf vorbereitet werden sich zu unterwerfen.
The cultural exchange project between the Dutch Tropenmuseum and the Iranian Institute for Intellectual Development of Children and Young Adults (IIDCYA) was an extensive and valuable project.

A total of 60 children began the project in 2004 through photography, animation films, drawings, an interactive website and contact via a webcam.

The children in the Netherlands and Iran became well acquainted with one another. They learned about the things that are important in each other’s lives. They were able to compare the way they viewed the world and what and who inspires them. The children of the two countries found out what makes their lives different and also the things that they have in common. They received guidance from artists and teachers during the project.
Gleichzeitig bekommen die Mullahs im Iran den Eindruck, die Auseinandersetzung mit den USA und Israel gewonnen zu haben. Von allen Seiten erhält der Iran Zuspruch. Beim Hadsch traf sich Ahmadinedjad nicht nur mit König Abdullah, der ihm mit seiner Einladung eine große Ehre erwiesen hatte, sondern unter anderem auch mit dem Präsidenten Mauretaniens, dessen Name so lang und unaussprechlich ist, dass man ihn ohnehin sofort wieder vergisst. Gemeinsam mit Mohammed Wald Al-Sheikh Abdullah sprach Ahmadinedjad sich dafür aus, die ökonomischen Kontakte zwischen beiden Ländern zu intensivieren und "Erfahrungen auf mehreren Gebieten zu teilen". Da es offiziell kein Atomwaffenprogramm gibt drückt sich der iranische Präsident sehr vorsichtig aus: "Iran hat auf unterschiedlichen Gebieten enorme Fortschritte gemacht und ist darauf vorbereitet seine Erfahrungen mit allen Islamischen Nationen zu teilen." Mit anderen Worten: Sobald man die Bombe hat, wird man sich in Teheran dafür einsetzen, dass jeder andere Staat, der als muslimisch befunden wird, die Dinger auch bekommt.

Nebenbei lohnte sich der Besuch in Mekka auch für die Terroristen von der Hamas. Mit einigem Glück erhalten sie im Iran eine Ausbildung, bevor sie in den Gazastreifen zurückkehren um ihren Krieg gegen Israel fortzusetzen.
Some of the Palestinians from the Gaza Strip who went on the haj pilgrimage to Mecca will travel to Iran for military training before returning to the Strip, Israeli intelligence officials estimate.

Israel Radio on Wednesday quote an official as saying that some 1,400 Palestinians left Gaza without entry permits for Mecca, and that some of those were Hamas men who had infiltrated Egypt via the Rafah Crossing.
Die Liste der iranischen Unterstützer ist lang: Der stellvertretende Aussenminister der Türkei Onal Couyek Ouz erklärte bei einem Treffen in Teheran, dass die politische Situation in der Region direkt mit den nationalen Interessen der Türkei und des Iran verbunden seien, weshalb er sich für eine gemeinsame Haltung der beiden Staaten zueinander aussprach. Der thailändische Premier verteidigt das Recht des Iran, Nukleartechnologie friedlich zu nutzen und bezeichnete den Iran als einen "Vertreter des Friedens". In Armenien träumt man von besseren Beziehungen nach Teheran und die iranischen Beziehungen nach Vietnam sollen ausgebaut werden. In Russland erklärt man, dass der iranische Waffenmarkt einfach zu lukrativ ist, als dass man ihn so ohne weiteres aufgeben könnte und auch sonst werden die Verbindungen zwischen Moskau und Teheran immer enger. Ahmadinedjad und Putin verstehen sich mittlerweile so gut miteinander, dass Hugo Chavez schon ganz neidisch ist. Seitdem es dem armen Mann nicht gelungen ist, seine Diktatur in Venezuela für alle Ewigkeiten zu festigen, wird er von Ahmadinedjad sehr vernachlässigt. Auch mit Herrn Ortega aus Nicaragua hat der Iran seine Kontakte ausgebaut, ebenso wie mit Kroatien, Zimbabwe und Bahrein. Mit den anderen Golfstaaten und Ägypten, mit China und Sri Lanka hatte der Iran in der Vergangenheit ebenfalls gute Beziehungen.

Auch in Europa werden die Kontakte zu den Mullahs aufrecht erhalten. Das deutsche Unternehmen CSL Behring, das früher ein Teil des IG-Farben Konzerns war, der nicht nur sein eigenes Konzentrationslager als Teil des Auschwitz-Komplexes errichtete, sondern auch für die Produktion und Lieferung des Zyklon B an die deutschen Mörder verantwortlich war, betreibt lukrative Geschäftein Teheran. Neben dem Deal, den die österreichische OMV mit dem Iran abschließen möchte und gegen den hier eine recht erfolgreiche Kampagne geführt wird, hat man nun auch in Italien angekündigt, in Zukunft noch mehr Gas aus dem Iran kaufen zu wollen.

Während man in so unterschiedlichen Ländern wie Indien, Nordkorea, England und den Vereinigten Staaten mächtige Stimmen hört, die sich für die Mullahs einsetzen, während man hört, dass die Bevölkerung in arabischen Staaten wie Ägypten und Saudi-Arabien, sich zunehmend auf Seiten des Irans verortet, erhält Ahmadinedjad sogar Zuspruch von den Islamisten der Muslimbruderschaft.
Head of International Union for Muslim Scholars Sheikh Yusuf Al- Qardawi said on Saturday that a nuclear Iran is not a threat to regional countries, but all Muslims should support the Islamic nation.

According to the Palestine Information Dissemination Center, Qardawi underlined that Iran and other world nations are
entitled to make use of nuclear technology for peaceful purposes.

The Islamic scholar also said, "For what reason certain powers attempt to restrict Iran from its indisputable nuclear right. Is it for its Islamic nature?"

The Zionist regime has a arsenal of about 200 nuclear warheads and bombs, which is a real threat to security of the region, he noted.

Qardawi further said that being a Sunni will not prevent him from supporting Iran on regional and international affairs.

Die Unterstützung von Qaradawi ist deshalb beachtlich, als dass die Fehde zwischen Schiiten und Sunniten den Iran immer daran hinderte, seine Revolution zu exportieren. Mit der Unterstützung durch das saudische Königshaus und der Muslimbruderschaft hat Ahmadinedjad sowohl die einflussreichen Wahhabiten, als auch die Urmutter aller islamischen Terrororganisationen im Rücken. Es scheint, als sei es Ahmadinedjad gelungen, zumindest temporär eine islamische Einheit zu schmieden, die ihm den Rücken frei hält, um Nuklearwaffen zu entwickeln.

Dementsprechend kann man sich im Iran im Moment auch selbst auf die Schulter klopfen und mit allen möglichen Erklärungen, die friedlichen Absichten des Landes betonen. Während die iranischen Propagandainstitutionen damit protzen, der Iran sei bald das erste muslimische Land mit einem Nuklearreaktor, in dem sich darüber hinaus solche Mengen an Uran finden ließen, dass man gar nicht mehr wisse, wohin damit, erklärt Rafsanjani, der Westen solle den "Pfad des Friedens" einschlagen. Um auszuschließen, dass irgendjemand nicht verstehen könnte, was darunter zu verstehen ist, erklärte der Chef der iranischen Luftstreitkräfte, dass die Feinde der Mullahs einen Angriff auf den Iran "bedauern" würden.

In Holland ist man derweil dabei, das Bildungsministerium mit einem persischen Look auszustatten. Schließlich steht es im Moment nicht schlecht für die Mullahs und so falsch kann es ja auch nicht sein, den "Weg des Friedens" einzuschlagen. Weil auch in naher Zukunft nicht wirklich zu erwarten ist, dass die Europäer dem Iran die Zähne zeigen, ist man im Freundeskreis von Ayatollah Khameini davon überzeugt, Europa werde sich in einen islamischen Kontinent verwandeln. Da kann man dann auch schoneinmal damit anfangen, die Jugend darauf vorzubereiten, dass Europa bald in neuem islamischen Glanz erscheint. Anstatt den Kindern beizubringen, wie man persisch malt, sollte man die Zeit lieber darauf verwenden, über die Scharia aufzuklären. Schließlich kann man im Iran für jedes kleine "Vergehen" ermordet werden.


Am 25. und 26. Januar 2007 findet an der Berliner Humbold Universität eine Konferenz unter dem Titel "Der Westen und der iranische Krieg gegen Israel" statt, die vom "Bündnis gegen Appeasement" organisisert wird. Programm und Aufruf finden sich hier.

12/21/2007

Ahmadindedjad wirft den ersten Stein

Mahmoud Ahmadinedjad ist der erste Präsident der Islamischen Republik, der offiziell von Saudi-Arabien zum Hadsch geladen wurde. Bereits im Jahr 1979 hatte Chomeini die jährliche Pilgerfahrt nach Mekka genutzt, um den Muslimen die iranische Revolution näher zu bringen. Bis zu seinem Tod verfasste er jährlich Flugschriften, die den Pilgern erklärten, dass die USA und Israel der Hauptfeind aller Gläubigen seien, in dessen Angesicht Schiiten und Sunniten zusammenhalten müssten. Dies sorgte damals für Ärger bei den Saudis, die nicht nur mit dem Iran um die Führungsrolle in der islamischen Welt stritten, sondern Schiiten insgesamt als Häretiker betrachten.

Heute steht Ahmadinedjad im weißen Gewand in Mekka und wirft gemeinsam mit millionen anderen Gläubigen Steine auf ein Teufelssymbol. Die Botschaft dieses Rituals ist dieselbe, die auch Chomeini in seinen Flugblättern versuchte unter die Leute zu bringen: Gegen "das" Böse müssen alle Muslime zusammenstehen. Mittlerweile scheint der Iran die Saudis davon überzeugt zu haben, zusammenarbeiten zu müssen. Die Mehrheit der Staatsbürger in Saudi-Arabien besitzt ein positives Bild vom Iran und anders, als dass es sich im saudischen Königshaus genauso verhält, läßt sich die Einladung des iranischen Präsidenten zum Hadsch nicht verstehen.

Bevor er nach Mekka reiste, erklärte Ahmandinedjad, wie das Steinigungsritual beim Hadsch zu deuten ist: Der Iran sei dazu in der Lage, geiferte er, 11.000 Raketen pro Minute nach Israel zu schicken. In der Realität möchte man den vermeintlichen Teufel nicht mit Steinen, sondern mit Raketen austreiben. Zu diesem Zweck arbeitet man in Teheran daran Atomwaffen zu entwickeln.

Das saudisch-iranische Einvernehmen wird in dem Moment vorangetrieben, in dem die Mullahs durch den Bericht der amerikanischen Geheimdienste Aufwind erhalten haben. Neben einigen Propagandaerfolgen, gelang es dem Iran im Zuge des NIE-Papiers, eine Resolution des UN-Sicherheitsrates ein weiteres Mal zu verhindern. Damit haben die Mullahs erneut Zeit geschunden, um ihr Atomwaffenprogramm voranzutreiben, das in den letzten Tagen vor allem durch russische Hilfe enorme Fortschritte gemacht hat.

Derweil ist die Fünfte Kolonne der Mullahs dabei, das iranische Atomprogramm abzusichern. In Deutschland hat zuletzt der Bundesausschuss des Friedensratschlages in Kassel dazu aufgefordert, alle Sanktionen gegen den Iran einzustellen.
Wir wenden uns entschieden gegen die auf Doppelstandards (zweierlei Maß) begründete Interventionspolitik gegen den Iran, die auf eine Schwächung und Destabilisierung der stärksten Macht der Region zielt. Wir klären darüber auf, dass die als „Diplomatie" umschriebene Sanktionspolitik unter aktiver Beteiligung der Bundesregierung zu einer Eskalationsstrategie gehört. Diese kann angesichts konkreter Angriffspläne seitens der USA und Israels rasch zum Krieg führen.
Während man sich in Deutschland und anderswo für Appeasement einsetzt, bereitet man sich in Israel darauf vor, dass der so viel heraufbeschworene Frieden mit den Mullahs tatsächlich durchgesetzt werden könnte:

As part of the push to protect Israel's leaders from a non-conventional attack, the paper wrote, Israel is also building a giant nuclear bunker in the hills several kilometres outside Jerusalem that will be accessible via a tunnel leading from government offices inside the city.

The bunker is supposed to house the military's headquarters and top government officials if the country comes under nuclear attack. Work on the bunker began several years ago and is expected to end in 2011, the report said.

Israel concerns about a nuclear attack are focused mainly on Iran.

Da mit dem abermaligen Scheitern von Sanktionen durch den Sicherheitsrat so ziemlich die letzte Chance verbaut wurde, das iranische Atomprogramm friedlich zu stoppen, tun die Israelis gut daran, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Der Zeitpunkt, zu dem es nur noch eine Chance gibt den Iran aufzuhalten, rückt immer näher. Da von den Vereinigten Staaten seit Veröffentlichung des NIE-Berichts keine Intervention mehr zu erwarten ist, wird man in Israel dazu gezwungen sein, die Kohlen ein weiteres Mal aus dem Feuer zu holen. Der Staat Israel kann es nicht zulassen, dass die Mullahs an die Bombe gelangen:
"I came back from a trip to Israel in November convinced that Israel would attack Iran," Bruce Riedel, a former CIA official and senior adviser to three US presidents, George W. Bush among them, told the American Newsweek magazine in an article published Friday.

Citing conversations he had in Israel with officials in Mossad and the Israeli defense establishment, Riedel concluded that "Israel is not going to allow its nuclear monopoly to be threatened."
Es ist zu hoffen, dass Herr Riedel Recht behält. Es ist zu wünschen, dass irgendwer daran arbeitet die Islamische Revolution aufzuhalten, während Ahmadinedjad in Mekka symbolisch mit Steinen um sich wirft. Atomwaffen in den Händen der Mullahs wären eine Katastrophe und eine andere Möglichkeit, den Iran zu stoppen, rückt in immer weitere Ferne.

12/20/2007

Europäische Integration

Europäische Integration:
Der Nährboden für Islamisten in Deutschland ist größer als gedacht: 14 Prozent der Muslime hierzulande haben einer neuen Regierungsstudie zufolge ein "problematisches Einstellungsmuster".

Jeder siebte lehnt Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in starkem Maße ab oder rechtfertigt politisch oder religiös motivierte Gewalt. Immerhin fünf Prozent werden als Islamismus-Sympathisanten eingestuft.


Dem Führer sei Dank!

Dass die Familienpolitik der Nazis eine tolle Sache war, wurde zuletzt von Eva Hermann betont. Allerdings unterlief ihr der Fehler, den Namen Adolf Hitler zu erwähnen - ein Patzer, der einen in Deutschland mittlerweile ins politische Abseits befördert. Leute wie Hermann werden gebraucht, damit man seinen Nazi-Scheiß weiter von sich geben kann, ohne in den Verdacht zu geraten, ein Nazi zu sein. Ein solcher ist man nämlich nur, wenn man sich positiv auf Hitler und andere Nazigrößen bezieht. Diese Gleichung funktioniert auch umgekehrt: Man ist vor allem dann kein Nazi, wenn man sich lauthals von jedem Nazi distanziert.

Wie dies funktioniert, demonstrierte Ekkehardt Krippendorf sehr früh, als er im Jahr 1991 in der taz behauptete, die Juden seien doch selbst Schuld gewesen, denn wenn sie vor den Toren von Auschwitz Sitzstreiks veranstaltet hätten, wäre es gar nicht erst zu ihrer Ermordung gekommen. Krippendorf war über jeden Verdacht erhaben, da er sich bei jeder Gelegenheit von Nazis distanzierte. Da er darüber hinaus kein Wort über den Führer verlor, konnte er seinen Quatsch weiter zu Papier bringen, ohne dass ihn irgendwer behelligt hätte.

Von Frau Hermann hat man hingegen eine ganze Zeit lang nichts mehr gehört und vermutlich ist sie in der Versenkung verschwunden. Hätte sie das Wort "Hitler" nicht in den Mund genommen, würde sie weiterhin ihre Bücher schreiben, denn ihre Ansichten über die Familienpolitik sind weiterhin sehr populär. Da von Frau Hermann nichts zu hören ist, beschäftigt sich die "Du bist Deutschland"-Kampagne seit neuestem mit der deutschen Familie und hat ein Propagandavideo abgedreht, das garantiert ohne einen direkten Verweis auf Adolf Hitler auskommt.

Antisemitischer Mordversuch in Paris

Am letzten Samstag stand ein 17-jähriger Jugendlicher vor seinem Haus in Paris und wartete darauf, dass ihm jemand die Tür öffnen würde. Während er dort wartete, wurde er von etwa 20 Personen angegriffen, die versuchten ihn zu Lynchen: Er hatte sich des Verbrechens schuldig gemacht, eine Kippa zu tragen, er war als Jude erkannt worden und sollte deshalb sterben. Einer der Angreifer stieß Schwüre auf den Koran aus, während er auf sein Opfer einschlug: Allah hatte ihm befohlen, die Juden zu ermorden.
According to the EJP, a 17-year-old Jewish man wearing a Yarmulke was waiting for someone to open the door of the building where he lives, when approximately twenty young people described as being of North African and Black origin attacked him violently.

One of the aggressors, was a raid-haired man who did not cease swearing on the Koran while beating his victim.

The victim was saved by a Jewish neighbor who went out from his home at the same time.

A witness called police which arrived quickly on the spot and tried in vain to chase the aggressors.

The victim was brought in shock to the hospital with wounds at the face and several bruises on the body.
(Via Atlas Shrugs)

12/19/2007

Mahmoud in Mekka

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Geldregen für "Palästina"

Auf einer Konferenz in Paris wurde beschlossen, nun erst Recht unglaublich viel Geld in die Palästinensischen Gebiete zu pumpen. Mehr darüber: >Hier< und >hier<.

12/18/2007

Was haben die Mullahs und ihre Appeaser gemeinsam?

Nun hat es auch Angelika Beer auf die Seiten der iranischen Propagandaagentur CASMII geschafft. Dort kann man nun auch in deutscher Sprache nachlesen, dass die Frau im Iran erklärt hat, die Mullahs hätten das Recht auf ein Atomenergieprogramm. Der UN-Sicherheitsrat solle, so Frau Beer, am besten gar keine Entscheidung über Sanktionen gegen den Iran treffen. Wozu braucht man Sanktionen auch, wenn man alles daran legt, dass Ahmadinedjad Israel "von der Landkarte wischt".

Zu diesem Zweck gab sie Bahman Nirumand (der schon seit einer ganzen Weile gegen einen Krieg gegen den Iran wettert) ein Interview in der taz, in dem sie der Forderung nach Sanktionen mit demselben Argument begegnet, wie Tobias Pflüger.
Ich halte diese Position aus zwei Gründen für falsch. Erstens, weil sich mit den Sanktionen die Repression gegen die Zivilgesellschaft verstärkt hat. Zweitens ist mit der Feststellung, dass Iran seit 2003 sein Programm eingestellt hat, die Grundlage für Sanktionen entfallen. Die EU macht jetzt den Fehler, dass sie George Bush folgt. Dabei muss man unterstellen, dass es Bush gar nicht um das Atomprogramm geht, sondern um die Isolierung Irans.
Stattdessen möchte sie einen "Menschenrechtsdialog" mit dem Iran führen. Angelika Beer ist der Meinung, dass man versuchen sollte, die Mullahs so lange zuzuquatschen, bis ihnen die Lust am Morden vergangen ist. Dass bis dahin vermutlich kein Oppositioneller im Iran überlebt hat, stört sie reichlich wenig.
Wir haben bei unseren Gesprächen die Verletzung der Menschenrechte erörtert, zum Beispiel das Verschwinden von aktiven Studenten im Vorfeld der geplanten Demonstration an der Teheraner Universität [am 9. Dezember, d. Red.]. Es gelang uns auch, Vertreter der Studenten, Frauenorganisationen, Gewerkschaften sowie ethnischen und religiösen Minderheiten zu treffen. Dabei haben wir festgestellt, dass eine große Sehnsucht nach Unterstützung aus dem Ausland besteht. Die Menschen sind enttäuscht von Europa. Meiner Meinung nach muss die EU jetzt einen radikalen Kurswechsel vornehmen und sich unabhängig machen von der amerikanischen Politik. Sie muss die Menschen in den Vordergrund stellen und eine friedliche Lösung des Atomkonflikts anstreben.
Die Oppositionellen im Iran, die verfolgt und ermordet werden, können sich mit Sicherheit nichts besseres vorstellen, als dass die Europäer dem iranischen Regime alles durchgehen lassen und sich darauf beschränken, die Politik Teherans zu kommentieren.
Angehörige der inhaftierten Studenten haben uns spontan im Hotel aufgesucht. Sie waren über das Schicksal der Inhaftierten höchst besorgt, denn sie hatten keinerlei Informationen über ihre Angehörigen erhalten. Ich habe den Vorsitzenden des auswärtigen Ausschusses kontaktiert und die feste Zusage erhalten, das Parlament werde intervenieren und sich um die Studenten kümmern. Das Spannende war, dass er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz öffentlich zu dem Fall Stellung genommen und gesagt hat, es könne nicht sein, dass Studenten im eigenen Land einfach verschwinden und Angehörige über ihr Schicksal nicht informiert werden.
Es handelt sich um große Erfolge, die Angelika Beers Reise zu den Mullahs erzielt hat. Während irgendwo im Iran Studenten erschossen werden, wird im teheraner Pseudoparlament darüber philosophiert, dass Studenten "einfach verschwinden".

Ein Typ wie Ahmadinedjad läßt nicht mit sich reden. Man muss ihm demonstrieren, dass es ihm wehtun wird, wenn er versucht, seine Ziele durchzusetzen. Wenn man mit ihm redet, adelt man sein religiöses Wahngeschwätz als Argumente, die sich rational widerlegen ließen. Die Studenten, die Angelika Beer in Teheran besucht haben, hatten guten Grund über die EU-Politik enttäuscht zu sein. Während der Iran im innern gegen sie vorgeht, setzen sich Europäer wie Frau Beer dafür ein, dass die Mullahs damit durchkommen. So lange die sich nämlich gesprächsbereit zeigen, können sie ungestört weiter morden.

Auch Ruprecht Pohlens, CDU- Politiker und Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses des Deutschen Bundestages, outet sich als Gegegner von Sanktionen gegen den Iran. Auch er möchte mit den Mullahs vor allem reden und reden und reden und reden...
"Die Forderung nach Aussetzung der Urananreicherung sollte zwar bestehen bleiben, aber nicht mehr als Vorbedingung gesehen werden, um sich mit Iran an einen Tisch zu setzen. Es gibt jetzt die Chance für Gespräche", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages.

Auch sollten die vom UN- Sicherheitsrat beschlossenen Sanktionen bekräftigt werden. "Ich rate aber nicht zu einer Verschärfung der Sanktionen." Polenz regte an, dass der Sicherheitsrat in einer neuen Resolution das Nuklear-Dossier an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zurückgibt. Dann sollen die sogenannten EU-3 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien) in Abstimmung mit den USA, Russland und China mit Teheran verhandeln. Iran müsse aber dann seine für diesen Fall gemachte Zusage halten und das Zusatzprotokoll zum Nicht-Verbreitungsvertrag ratifizieren. Dieses Protokoll ermöglicht unangemeldete Inspektionen und eine genauere Kontrolle von Atomanlagen. "Es kann jetzt endlich ein Prozess in Gang kommen, bei dem sich auch die Amerikaner direkt mit den Iranern an einen Tisch setzen."

Neue Sanktionen hält Polenz derzeit für wenig hilfreich und zudem weder im Sicherheitsrat noch bei allen 27 EU-Mitgliedsländern für durchsetzbar. Er erinnerte daran, dass das von den EU-3 vorgelegte Angebot für eine verstärkte Kooperation mit Iran bei der Atomtechnologie und in Wirtschaftsfragen weiter Bestand habe.
Bei CASMII erfährt man, was die Freunde der Mullahs mit den deutschen Appeasern gemeinsam haben:
Die Campaign against Sanctions and Military Interventions in Iran (CASMII, dt. Kampagne gegen Sanktionen und militärische Intervention in Iran) fordert die alleinige und gesetzmäßige Kontrolle der IAEA über Irans Atomprogramm sowie bedingungslose Gespräche zwischen den USA und Iran – in allen Streitpunkten. Ferner ist ein Kurswechsel in der Iran-Politik die einzige Möglichkeit, Frieden und Stabilität – regional sowie global – sicherzustellen. Die Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegenüber Iran sind illegitim: Sie schaden der iranischen Bevölkerung und dienen dazu, Kriegshandlungen den Weg zu ebnen. Daher ist es notwendig, dass diese Forderungen ohne Verzögerungen umgesetzt und die Resolutionen sowie Sanktionen des Sicherheitsrates gegenüber Iran aufgehoben werden.
Man ist sich in allen Punkten Einig.

Georgie Boy, was machst Du?

Neben meinem Schreibtisch hing ein Bild von George W. Bush. Das wird erst wieder aufgehängt, wenn der Mann aufhört solchen Quatsch von sich zu geben:
US President George W. Bush said on Monday he supported Russian shipments of nuclear fuel to Iran for civilian power, saying they proved that Teheran has no need to enrich uranium.

"If the Russians are willing to do that, which I support, then the Iranians do not need to learn how to enrich. If the Iranians accept that uranium for a civilian nuclear power plant, then there's no need for them to learn how to enrich," Bush said.
Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das Bündnis mit Israel tatsächlich für einen Pakt mit den Feinden des Westens aufgeben.

12/17/2007

12/16/2007

Zum US-Wahlkampf

Der Wahlkampf in den USA wird immer intensiver geführt. Es gibt ein paar Dinge anzumerken:

1) Ron Paul ist ein Trottel.

2) Mike Gravel ist kein Mann großer Worte:



3) Hör' nie auf das, was Chuck Norris sagt:



4) Clinton hat die besten Wahlkampfutensilien.

5) Giuliani got balls:


12/15/2007

Propaganda für die Mullahs: Linkspartei, Hisbollah und andere

Seitdem die US-Nachrichtendienste ihre Einschätzung zum iranischen Atomprogramm abgegeben haben, hat eine Kampagne der weltweiten Friedensbewegung begonnen, in der die Mullahs als verfolgte Unschuld abgefeiert werden.

Eine der ersten Personen, die nach dem NIE-Bericht betonte, der Iran habe ein Recht auf friedliche Atomenergie, war die ins Europaparlament abgeschobene Grünenpolitikerin Angelika Beer. Um diesen Quatsch von sich zu geben reiste sie extra nach Teheran, wo sie sich mit allen möglichen Vertretern des Regimes zum Kaffeekranz traf. Seitdem Beer mit ihrer Delegation aus Teheran zurückgekehrt ist, treibt ihr guter Freund Tobias Pflüger die Kampagne in Deutschland voran. Schützenhilfe erhält er von der Teheran Times und anderen Propagandainstitutionen der Islamischen Republik, die jede Äußerung Pflügers mit Freuden veröffentlichen:
A German MEP voices opposition to imposing sanctions on Tehran, calling for removing Iran's nuclear dossier from Security Council agenda.

German politician and Member of the European Parliament, Tobias Pflueger, said that Iran's nuclear dossier should be returned from the UN Security Council to the International Atomic Energy Agency, the Schwaebisches Tagblatt newspaper reported.
Pflüger macht sich zum Werkzeug einer iranischen PR-Aktion, die dem Bau der Bombe zur Zerstörung Israels und damit der Vorbereitung des antisemitischen Massenmordes dient: In der Teheran Times wettert der ehemalige Außenminister Pakistans, Abdul Sattar, gegen die USA und fordert die Vereinten Nationen dazu auf, von Sanktionen gegen den Iran Abstand zu nehmen. Auch der stellvertredende ägyptische Außenminister möchte gerne iranische Atomanlagen sehen, und erklärt, Ägypten werde in Zukunft auch ein nukleares Forschungsprogramm beginnen, das selbstverständlich ebenfalls friedlichen Zwecken diene. Und in Wien versicherte der iranische Vorsitzende der Iranisch-Österreichischen Freundschaftsgesellschaft, Mohammad-Baqer Bahrami, seinen Freunden aus Österreich, dass das Nuklearprogramm der Mullahs verfolge friedliche Zwecke.

Gleichzeitig wird gegen einen Angriff auf den Iran mobil gemacht. Die Teheran Times erklärt, es sei nun endlich Zeit für Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und zählt eine Reihe von Wissenschaftlern auf, die sich für Verhandlungen stark machen. Die Nachrichtenagentur der Iranischen Republik berichtet von einem amerikanischen Professor, der behauptet, der nächste US-Präsident werde um einen Besuch in Teheran nicht herumkommen. Und in London fand eine "Die Welt gegen Krieg"-Konferenz statt, an der sich ein breites Spektrum nützlicher Idioten beteiligte. Neben Jeremy Corbin, George Galloway und Tony Benn nahmen Denis Halliday, Hans von Sponeck und 1200 Delegierte an dem Treffen teil. Hauptthema war die Mobilisierung für den Iran. Um einen kleinen Eindruck davon zu geben, wie es auf der Konferenz zugegangen ist, hier zwei Videos (die anderen Reden kann man sich hier anschauen):

Als erstes soll Ibrahim Mousawi zu Wort kommen, der als Editor bei Intiqad arbeitet, dem täglichen Propagandablättchen der Hisbollah. Er war einer der Hauptredner der "Friedenskonferenz":



Und da es sich hier um einen deutschsprachigen Blog handelt, hat Brigitte Ostermeyer von der Linkspartei die Ehre, direkt im Anschluss an den Hisbollah-Terroristen zu Wort zu kommen:



Man könnte meinen es handele sich hier um den Höhepunkt der iranischen Kampagne: Die Linkspartei Hand in Hand mit der Hisbollah und dem iranischen Regime! Aber: Weshalb eigentlich nicht? Schließlich hat man dieselben Freunde und auch sonst gibt es so einige Schnittmengen: Hugo Chavez hat nicht nur mit Friedensmama Cindy Sheehan getanzt, sondern ist zugleich ein guter Freund von Ahmadinedjad. Während die Linkspartei sich für das Sozialistische Kuba einsetzt, betrachten man die Kubaner im Iran als Brudervolk. Und die USA halten ja ohnehin so ziemlich alle für das größte Übel der Welt...

Aber es kommt noch besser: Der Gipfel der iranischen Propagandakampagne ist ein Konzert des englischen Konstantin Weckers im Iran. Um die "Friedenssehnsucht des iranischen Volkes für die Welt zu reflektieren", möchte Chris de Burgh mit iranischen Musikern ein Konzert in Teheran geben.

Anpassungsschwierigkeiten wird de Burgh in Teheran wohl kaum haben. Wenn er den Ayatollahs sein Lied über den Frieden vorspielt, werden die mit Sicherheit ganz aus dem Häuschen sein:



Ein inhaltliches Anliegen der iranischen Kampagne sind die "Menschenrechte". Diesen Terminus hat schon Khomeini immer wieder bemüht, um zu betonen, dass der schiitische Islam den Menschen tatsächlich mit einem "Recht" ausstattet. Dass es sich hierbei um das Recht auf Unterwerfung handelt, vergass er seinen westlichen Interviewern gegenüber zu erwähnen, aber an anderer Stelle machte er dies immer wieder deutlich: Der Mensch ist gar nichts. Er hat keine Rechte. Entweder unterwirft er sich dem Islam oder er ist nichts wert. Deshalb gelang es, die Islamische Revolution als Kampf für die Menschenrechte zu verkaufen, da sie das Ziel verfolgte, die Unterwerfung des Menschen unter die islamischen Gesetze zu erzwingen. Diese Strategie findet nun ihre Entsprechung in dem Versuch, "dem" Westen höhnische Vorwürfe wegen "Menschenrechtsverletzungen" zu machen:
Head of the Foreign Policy Commission of Iran's parliament says Iran has concerns over the violation of human rights in Europe, as well.

Speaking to reporters on the sidelines of the parliament's session on Tuesday, Alaeddin Boroujerdi said, ""Today the Islamic Republic of Iran follows up the cases of human rights violations at Abu Ghraib and Guantanamo prisons as well as violation of human rights in Western states."
Angeblich soll es ein Deutscher gewesen sein, der den Iran dazu ermutigte sein Atomprogramm aufzunehmen. Diese Tradition setzen Ostmeyer und Pflüger in der weltweiten Front fort, die sich zur Verteidigung der Mullahs zusammengerottet hat. Während Friedenskonferenzen zu Gunsten des Iran organisiert werden, bekommt Teheran Waffen und technisches Know-How aus China und die Russen sind dabei den Iranern ihr Atomkraftwerk in Busher zu bauen. Während sich die Mullahs über die Heimkehr des Mykonos-Mörders Kazem Darabi freuen, erklären die Propagandainstitutionen in Teheran, der Iran werde demnächst in die WTO aufgenommen. Ohne die unmittelbare Drohung einer militärischen Intervention ist der Iran nicht nur gefährlicher denn je, sondern auch seine Unterstützer beginnen sich weltweit auszutoben.

Und nun ein bisschen Musik...

...von Isobel Campbell und Mark Lanegan.

Legitimate Role II

Noch einer, der meint Massenmörder sollten ins afghanische Parlament:
U.S. General John Craddock, NATO's Supreme Allied Commander Europe, said he supported Prime Minister Gordon Brown who said this week that Taliban fighters would have a "place in legitimate society" if they laid down their arms.

Ahmadinedjad zum US-Wahlkampf

Ahmadinedjad hat Mearsheimer & Walt gelesen:
The U.S. government has succumbed to the demands of the Zionists and the Zionist regime. This is a lethal ailment that afflicts U.S. administrations. The American people do not like to see their leaders fall captive to the Zionist network. Surely the American people would prefer U.S.-inspired policies to those perpetrated by the Zionists. No fair-minded American is happy with the present situation. Regrettably, despite the objections of some of America's elite, personal and political interests—especially those of the present administration—have prevented any action to counter this fatal disease.
...und Newsweek druckt den Scheiss.

12/14/2007

"Legitimate Role"

Was würde wohl passieren, wenn der englische Premier einer Gruppe von Massenmördern einen Platz im Parlament anbieten würde?

Nichts, denn mit Afghanistan kann man sowas machen:
British Prime Minister Gordon Brown on Wednesday urged Taliban fighters to lay down their arms and join Afghanistan’s political process, saying they had a legitimate role to play.
Darüber haben sich die Taliban dann auch so sehr gefreut, dass sie ersteinmal sechs Leute mit einer Mine ermordeten und ein paar vermeintliche Spione enthauptet haben.

Yalla ya Nasrallah

Offenbar hat es den Mullahs in Teheran nicht gefallen, dass Nasrallah im letzten Jahr die teuren iranischen Raketen nach Israel geschossen hat. Man wollte die Teile aufheben, bis Israel oder die Vereinigten Staaten die Atomreaktoren angreift. Zwar haben die Jihadisten von der Hizbollah mittlerweile mehr Raketen als vorher und der Krieg gegen Israel war ein voller Erfolg, aber unter Terroristen ist Loyalität eben sehr wichtig. Deshalb hat man im Iran beschlossen, dass Nasrallah im Hinblick auf militärische Dinge nichts mehr zu sagen hat.

12/13/2007

Die spinnen, die Europäer...

Tobias Pflüger kann es nicht lassen. In Teheran musste er den Mund halten, weil Angelika Beer schneller reden kann und alle Ansprachen halten durfte. Nun ist er aus dem Iran zurückgekehrt und hat verinnerlicht, was ihm die Mullahs erzählt haben. Deshalb kann er es nicht lassen, sein Maul wieder auf zu reissen:
Der Tübinger Europa-Abgeordnete Tobias Pflüger will ein Moratorium im Atomstreit mit dem Iran. Weitere Sanktionen würden vor allem die Opposition im Land treffen. [...]

Nachdem US-Geheimdienste jüngst festgestellt haben, dass der Iran Versuche in Richtung eines eigenständigen Atomwaffenprogramms bereits im Jahr 2003 aufgegeben hatte, "müssen die Kriegsvorbereitungen -- insbesondere der USA -- gegen den Iran gestoppt werden".

UN-Organisationen wie das Kinderhilfswerk Unicef, das UN-Entwicklungsprogramm und das UN-Flüchtlingshilfswerk hätten vorsichtig signalisiert, dass weitere Sanktionen ihre Arbeit eher erschwerten, so Pflüger. Dieser Ansicht sei auch die iranische Handelskammer. Sie habe durchblicken lassen, dass sich den wichtigen Importeuren Deutschland und Frankreich durch Sanktionen Exportmöglichkeiten verbauten.
Dass die iranische Handelskammer das ähnlich sieht wie Pflüger, kann ich mir gut vorstellen. Weshalb aber der Umstand, dass deutsche Unternehmen sich Exportmöglichkeiten verbauen etwas damit zu tun haben könnte, dass die iranische Opposition durch Sanktionen geschwächt werde, lässt Pflüger offen. Vielmehr verhält es sich so, dass das iranische Regime sich sicherer fühlt, wenn es Unterstützung bekommt. Und wenn die Mullahs sich sicher fühlen, dann erlauben sie es sich auch eher, Oppositionelle zu verhaften und zu ermorden. Es sind nicht mögliche Sanktionen, die dem Widerstand im Iran schaden, sondern Typen wie Pflüger, die das iranische Regime unterstützen.

Als es die EU schon eine Zeit lang gab, haben die Europäischen Parteien beschlossen, all ihre Spinner nach Brüssel abzuschieben, damit die ihren Zirkus alleine veranstalten können. Allerdings hat das ganze eine Eigendynamik entwickelt, die schneller um sich greift als man dachte. Wenn man einmal von den Deutschen absieht, die schon immer nicht ganz richtig im Kopf waren: Alle anderen fangen mit einem Mal auch an zu spinnen.
Die gesamte Delegation -- von einem rechtskonservativen Teilnehmer abgesehen, fordere angesichts des US-Geheimdienstberichts neue Verhandlungen mit dem Iran, berichtete Pflüger. Sein schottischer Kollege John Purvis habe dies bei einem Treffen mit den EU-Botschaftern in Teheran auch ausdrücklich angesprochen.
Man sollte sich in Europa eingestehen, dass es sich mit Idioten verhält, wie mit dem Haupt der Medusa: Durch jeden Trottel, den man nach Brüssel schickt, entstehen zwei neue. Das Europäische Parlament sollte dicht gemacht und das ganze Europa-Projekt ein für alle Mal abgeblasen werden. Vielleicht wäre es angebracht, einen Abgeordneten in Brüssel zu lassen und zwar den "rechtskonservativen", der verstanden hat, dass man mit Terroristen nicht verhandelt. Vielleicht verbreitet sich ja "rechter Konservatismus" ähnlich wie Dummheit.

Von der Uno sozialisiert

Willi Langenthaler ist Führer der Antiimperialistischen Koordination (AIK) in Österreich, einer Gruppe, die nichts dagegen hat Gedenkveranstaltungen an die Pogromnacht anzugreifen, einer Gruppe, die die Machtübernahme der Hamas in Gaza begrüsste und zum Kaffeekränzchen mit Saddam Husseins Mördern in den Irak reiste. Wie kommt der Mann dazu solch einen Scheiß von sich zu geben? Eine Antwort auf diese Frage wird hier gegeben:
Politisch sozialisiert wurde der gebürtige Grazer im Elternhaus. [...] [S]ein Vater [ist] ein für die UNO tätiger Soziologe [...]
Klingt plausibel...

Til Schweiger sagt auch was...

Hier ein bisschen Antiamerikanismus.

Hilfe aus Nordkorea

Die Hizbollah soll ihre Terroristen in Nordkorea ausgebildet haben. Waffen sollen sie auch aus Pjöngjang erhalten haben.

Another Sheik Down!


Schuhverbot in Teheran

Die Mullahs im Iran sind vollkommen am durchdrehen. Vermutlich freuen sie sich so sehr über das grüne Licht von den US-Geheimdiensten, dass sie nun alles verbieten. Seit Mittwoch dürfen Frauen in Teheran keine Schuhe mehr tragen.
"If boots are not covered by pants that fall to the ankles, they show the female shape and that is therefore in contradiction with Islamic dress code," said Radan.

Anmerkungen zur Situation in Afghanistan

Die Nachrichten aus Afghanistan sind selten erfreulich. Anders als im Irak war es nicht Ziel der Vereinigten Staaten das Land zu demokratisieren, sondern Al Qaeda die Ausbildungslager zu zerstören und die Organisation zu zerschlagen - und das ist in Afghanistan schon lange gelungen. Während die Nachrichten aus dem Irak immer besser werden (ausführlicher wird darüber beim Wadi-Blog berichtet, zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier und hier), bekommt man aus Afghanistan in der Regel schlechtes zu hören.

Tatsächlich soll es im Jahr 2007 immer wieder zu schweren Kämpfen zwischen den Taliban und den afghanischen und internationalen Truppen gekommen sein. AFP berichtete vor einiger Zeit, es habe sich um "das blutigste Jahr" seit Sturz der Taliban gehandelt:
2007 fielen der Gewalt in Afghanistan rund 6000 Menschen zum Opfer. Die Mehrzahl der Getöteten waren Taliban. Aber auch rund 1000 afghanische Sicherheitskräfte und 200 ausländische Soldaten starben.
So fürchterlich diese Bilanz auch sein mag: Die Zahlen zeigen vor allem, dass in Afghanistan ein Krieg geführt wird. Es handelt sich um Kämpfe, die entscheiden werden, in welche Richtung die Entwicklung des Landes gehen wird. Der Feind mit dem es die internationalen Truppen zu tun haben arbeitet nicht nur ganz offen mit Al Qaeda zusammen, sondern operiert eben auch wie die Terroristenbande. Gleichzeitig isolieren sich die Taliban, indem sie immer wieder die Zivilbevölkerung als Geisel nehmen:
Bei einem separaten Feuergefecht kamen zwei Kinder ums Leben, als die Streitkräfte auf Taliban-Kämpfer schossen, die sich in einem Konvoi von Zivilpersonen versteckt hatten.
Und barbarische "Strafen" vollstrecken:

Armed militants entered a school in Sayed Karam district of Paktika province and dragged the schoolboy out of his class and shot him dead, Esmatuallh Alizai, provincial police chief said.

"The boy, who was teaching English to other students after school hours, had been warned by the militants to stop teaching," Alizai said.

Gleichzeitig verhält es sich jedoch nicht so, wie all jene behaupten, die am liebsten überall den Weltuntergang sehen würden. So erklärte man zum Beispiel bei der Deutschen Welle, die Situation sei so verfahren, dass eigentlich nichts anderes übrig bleibe, als mit den Taliban zu verhandeln - ein Umstand, vor dem die afghanische Regierung "die Augen verschließe". Das ist selbstverständlich Schwachsinn.

Im Gegenteil verhält es sich so, dass es den Taliban nicht gelingt, die ökonomische Entwicklung des Landes aufzuhalten. Die afghanische Regierung wird zunehmend stärker und das Gesundheitssystem des Landes hat sich verbessert. Die Gewalt in Afghanistan hat zugenommen, weil die Macht der Taliban am bröckeln ist und die Jihadisten deshalb mit voller Kraft mobilisieren.

In den letzten Tagen brachen schwere Kämpfe aus, die damit endeten, dass die Taliban eine Niederlage erlitten:
Zehn Monate nach dem Einmarsch der Taliban in Musa Kala haben britische und afghanische Truppen die Aufständischen aus ihrer südafghanischen Hochburg vertrieben. Gordon Brown stattet Hamid Karsai unterdessen einen Überraschungsbesuch ab.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kabul, Sahir Asimi, sagte, dass die Soldaten nach viertägigen schweren Kämpfen ins Zentrum der Stadt vorgedrungen sind und alle wichtigen Gebäude besetzt haben.
Nachdem Musa Kala eingenommen wurden, flüchteten die Talibanterroristen ins benachbarte Sangin, wo es amerikanischen und britischen Truppen gestern gelang, sie zu töten:
Unterdessen wurden bei Kämpfen um die südafghanische Stadt Sangin nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kabul mehr als 50 radikalislamische Taliban-Kämpfer getötet worden. Die Extremisten seien zuvor aus Mussa Kala geflohen, einer Stadt, die die Taliban seit Februar beherrscht, aus der sie aber zu Beginn der Woche vertrieben worden waren. Die Taliban flohen dann in Richtung Sangin in der Provinz Helmand, wo sie Regierungseinrichtungen angriffen, wie das Verteidigungsministerium in Kabul erklärte.
Die Kämpfe in Afghanistan werden mit Sicherheit weiter andauern und auch dieser Sieg, hat zunächst vor allem eine symbolische Bedeutung. Noch immer haben die Taliban Kontrolle über entlegenere Gegenden und werden auch weiterhin dazu in der Lage sein, Terroranschläge zu organisieren.

Gleichzeitig sieht es so aus, als hätte die Bevölkerung Afghanistans die Nase voll von den Taliban, die sich durch ihre brutalen Aktionen zunehmend vom Rest der Bevölkerung isolieren. Heute versammelten sich mehrere hundert Frauen in den Städten Afghanistans, um für Frieden zu beten.

"Nationales Friedensgebet der Frauen" - unter diesem Motto verliefen die Märsche in den Hochburgen des konservativen und wahhabitischen Islam. Schauplatz waren die Verwaltungszentren der Provinzen Kandahar und Helmand.

Zum vereinbarten Zeitpunkt brachen Tausende in die traditionellen Gebetsrufe aus, Allah um die Gnade des Friedens für ihre Kinder anflehend, die unter dem fast schon 30-jährigen Bürgerkrieg leiden.

Die ungewöhnliche Massenaktion hat in der patriarchalischen Gesellschaft regelrecht einen Schock ausgelöst. Die Frauen gehören schließlich nach alter Sitte an den Herd. Ein Menschenleben ist fast nichts wert.

Zwischen den Gebeten standen Frauen auf und berichteten von ihrem Schicksal unter den Taliban und während des Krieges gegen die Sowjetunion:

Bibi Hajani spoke of her son who was decapitated while delivering supplies to Dutch troops in Uruzgan province earlier this year. A widow herself, she begs for cash and teaches the Qur'an to girls to support her now widowed daughter-in-law and her six grandchildren as well as her own five daughters.

For Zainab it was the loss of her husband, an army officer killed during the Russian war, that turned her once comfortable happy life into one of chaos and uncertainty. When the school at which she taught was closed under the Taliban, she was forced to bake bread from morning to night for 1,000 boys at a madrassa, or religious school.

Es handelt sich endlich einmal um gute Nachrichten aus dem Land, in dem nun seit drei Jahren darum gekämpft wird, die Taliban und Al Qaeda loszuwerden. Auch wenn davon auszugehen ist, dass es der Krieg gegen die Jihadisten auch in den nächsten Jahren weiter geführt wird, sind Erfolge zu erkennen. Auf lange Sicht werden sich die Jihadisten nicht durchsetzen können.

12/12/2007

Jerusalem-Tag in Berlin

Jedes Jahr veranstalten die Freunde der Mullahs große antisemitische Demonstrationen in der ganzen Welt, um zur Ermordung der Juden in Jerusalem aufzurufen. Das ganze nennt sich Jerusalem-Tag und wurde 1979 von Chomeini initiiert.

Dass man im Iran keine Ahnung von Jerusalem hatte, wurde nach der Revolution unter Beweis gestellt: Da der Antisemitismus für Chomeini zentral war, wurde der Felsendom auf die neuen iranischen Geldscheine gedruckt. Wie das Ding heisst wusste man allerdings nicht und nannte es deshalb Al Aqsa-Moschee. Irgendjemand muss die Mullahs darauf hingewiesen haben und so ließ man es später bleiben, das Teil überhaupt zu Beschriften. (Bild Anklicken, zur besseren Ansicht).


Trotzdem gehen schiitische Antisemiten und ihre Freunde jedes Jahr zum Al-Quds-Tag auf die Strasse. Was man dieses Jahr in Berlin auf dieser Demonstration alles sehen konnte, zeigen die Islamisten vom Muslimmarkt.

Es fällt mir jedes Mal aufs Neue schwer zu verstehen, dass Antisemiten es tatsächlich ernst meinen, wenn sie dazu aufrufen, die Juden zu ermorden. Es ist so irrational, dass man nur schwer glauben kann, dass jemand wirklich an einen solchen Scheiß glaubt. Der Muslim-Markt beweist das Gegenteil und noch viel mehr: Aus den Fotos geht hervor, dass der iranische Fernsehsender IRIB live vom antisemitischen Spektakel in Berlin berichtete.

Eine Schande für Sly

Ich bin enttäuscht und niedergeschlagen. Ich habe es kommen sehen, wollte es aber nicht wahrhaben: Rambo 4 spielt nicht im Iran. Stattdessen wird Rambo nach Burma geschickt. Wer will soetwas sehen?

Das wäre die einzige Berechtigung für diesen Film gewesen: Im Iran hilft nur ein Typ wie Rambo. So wirds wohl eher die Geschichte von einem Opa, der auf seine alten Tage nocheinmal in den Krieg zieht... GÄHN...




Frieden bei den Mullahs

Im Iran soll ein 48-jähriger Mann gesteinigt werden, weil er außerehelichen Sex hatte. Wie sich eine Initiative gegen die Todesstrafe auf die USA kaprizieren kann, ist mir ein Rätsel:
Iran is believed to have executed at least 210 people in 2007, according to human rights groups. The Islamic republic has one of the highest rates of execution in the world, second only to China.

Kopftuchzwang

In Kanada wurde ein sechzehnjähriges Mädchen von ihrem eigenen Vater ermordet, weil sie sich weigerte das Kopftuch zu tragen.

12/11/2007

Und nun ein bisschen Musik...

...von Grandmaster Flash & the Fourious Five

Erinnern in Hamburg

Deutsches "Gedenken" auf dem Campus in Hamburg: >Klick<

Russich-Iranischer Kulturaustausch

Seit 1979 wollen die Iraner ihre Revolution exportieren. Da die Sowjetunion als großer Satan galt, der ebenso schlimm ist, wie die Vereinigten Staaten, wurde Russland als Feind betrachtet. Heute, wo Putin den Mullahs Abwehrraketen um ihre Nuklearanlagen baut sieht das anders aus.

Bereits im November setzte man sich in Moskau für engere kulturelle Beziehungen der beiden Länder ein. Vorgestern wurde dann eine iranische Delegation nach Russland geschickt, um ein Kulturabkommen zu erneuern. Bei diesem Anlass lobte die iranische Seite die guten Beziehungen zu Moskau:
Russia is one of Iran’s old neighbors with whom we have enjoyed a long and deep relationship. Religious interactions exist between our two countries and we are in contact with the Russian Islamic Center. We also believe in the necessity of boosting our mutual relations in the various fields of art, culture and sports.
Einen Eindruck davon, wie die kulturellen Beziehungen zwischen dem Iran und Russland aussehen, gibt die Folgende Meldung der Iranischen Nachrichtenagentur IRNA:
Iran has allocated USD 100,000 for renovation of the Moscow's Grand Mosque, it was reported here Monday.

The announcement was made by Iran's head of Organization of Culture and Islamic Communication (OCIC), Mehdi Mostafavi, currently on a visit to the Russian capital.

In a meeting with head of Russian Muftis Council, Ravil Einoddin, the Iranian official delivered the fund to the Russian official who appreciated Iran's assistance in completion and development of Moscow's Grand Mosque on behalf of the Russian Muslims.

Das ist kultureller Austausch in Reinform: Die Russen bauen Raketenabwehrsysteme und Nuklearreaktoren im Iran, die Mullahs bauen Moscheen in Moskau.

Friedliche Absichten

Was der Iran mit den vielen "Rüstungsgütern" will, die er in Deutschland illegal erwirbt, kann eine Angelika Beer, die von den friedlichen Absichten der Mullahs überzeugt ist, vermutlich nicht erklären.

Einigkeit bei Palästinensern

Der "gemäßigte" Fatah-Terrorist Mahmoud Dahlan erklärt, weshalb er keine großen inhaltlichen Differenzen mit den "Extremisten" von der Hamas hat:
Senior Fatah terrorist Mahmoud Dahlan spoke to a Kuwaiti newspaper this week, saying that Hamas must turn control of Gaza over to the Fatah-led Palestinian Authority before the two groups can reunite. The groups have similar long-term goals, he said, “From a practical standpoint, there are no large differences between the two sides.”
(via LGF)

Kundgebung gegen die Freilassung von Kazem Darabi

In Berlin fand gestern eine Kundgebung gegen die Freilassung des vierfachen Mörders Kazem Darabi statt. Ein paar Fotos davon gibt es bei den Freunden der offenen Gesellschaft.

12/10/2007

Kazem Darabi freigelassen

Am 17. September 1992 stürmten zwei bewaffnete Männer etwa um elf Uhr nachts in das berliner Restaurant Mykonos. Sie begaben sich in ein Hinterzimmer riefen auf persisch: "Ihr Hundesöhne" und erschossen den Generalsekretär der Demokratischen Partei Iranisch-Kurdistans, Sadegh Sharafkandi, die DPK/I-Funktionäre Fattah Abdoli und Homayoun Ardalan sowie den iranischen Dolmetscher Nouri Dehkordi. Alle vier waren Mitglieder der iranischen Opposition, die an einem Kongress der Sozialistischen Internationale teilnahmen. Ihre Mörder waren vom Regime in Teheran beauftragt worden.

Einer der Täter, Kazem Darabi, wurde heute vorzeitig aus der Haft entlassen. Sein Komplize Abbas Rhyael wurde bereits am vergangenen Donnerstag in den Iran abgeschoben. Darabi arbeitete im Auftrag des iranischen Geheimdienstes VEVAK als Verbindungsmann zwischen dem Regime in Teheran und den Terroristen von der Hizbullah.

Es ist davon auszugehen, dass die beiden Mörder freigelassen wurden, weil die Bundesregierung sich mit den Mullahs in friedlichem Einvernehmen geeinigt hat:
Sowohl bei den Angehörigen der Opfer des Mykonos-Anschlags wie auch bei den israelischen Regierung hat das für Verstimmung gesorgt. Der Verdacht: Deutschland hat einen Deal mit dem Regime in Teheran geschlossen, das seit Jahren energisch auf die Freilassung der Mykonos-Attentäter dringt. Auch vor massiven Erpressungsversuchen schreckte Teheran dabei nicht zurück. Zwar wird in Berlin versichert, die Freilassung folge lediglich üblichen Standards und erfolge nicht auf politischen Druck. Doch sogar Regierungsmitglieder halten eine Absprache mit Teheran für gut denkbar. „Ich habe keine Ahnung von den Hintergründen“, sagt ein Kabinettsmitglied, „aber wahrscheinlich ist das so gelaufen“
Das ist nicht weiter verwunderlich. Die deutsche Politik geht davon aus, dass man islamischen Terroristen am besten begegnet, indem man ihnen gibt wonach sie verlangen. Wenn zum Beispiel Al Qaeda oder eine andere sunnitische Mörderbande im Irak deutsche Staatsbürger entführt, lässt man den Terroristen unter der Hand Geld zukommen, mit dem diese weitere Aktivitäten finanzieren können und ihre Geisel entlassen. Das ist die Deutsche Art den Islamisten zu helfen: Man belohnt sie.

Dasselbe Verhältnis hat man zum Iran: Beim Hizbollah-Mann Darabi und seinem Komplizen handelt es sich nicht um herkömmliche Mörder, sondern um islamische Terroristen, hinter denen das Regime in Teheran steht. Und die Mullahs haben den Deutschen mächtig Druck gemacht, denn sie wissen, dass man in Berlin bereit ist einzuknicken.
Doch Teheran setzte sich auf allen Ebenen für die Freilassung ein – und keineswegs nur mit diplomatischen und rechtsstaatlichen Mitteln. So wurde 1999 der im Iran lebende deutsche Geschäftsmann Helmut Holter wegen seiner „unsittlichen“ Beziehungen zu einer Muslimin zum Tode verurteilt. Beobachter sind überzeugt, dass damit die beiden Mykonos-Attentäter freigepresst werden sollten.

Einen weiteren Vorstoß dieser Art unternahm der Iran im Jahr 2005. Der Tourist Donald Klein, der bei einer Segeltour – versehentlich, wie er glaubhaft versichert – in iranisches Gewässer geriet, wurde als angeblicher Spion inhaftiert. In beiden Fällen, so war aus gut informierten Kreisen zu hören, signalisierte Teheran die Bereitschaft, die Verurteilten gegen die Mykonos-Attentäter auszutauschen. Klein selbst, der im März dieses Jahres nach 18 Monaten frei kam, erzählte später: „Im Knast sagten sie mir: Du bist für Darabi hier.“
Die Freilassung von Darabi und seinem Komplizen dürfte im Iran Anlass zur Freude sein: Auch beim nächsten Auftragsmord kann man sich der Hilfe durch die Bundesregierung gewiss sein.

Zionist-Conspiracy-O-Matic

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Friedenstratsch aus Teheran

Über die Delegation des EU-Parlaments, die sich in den Iran aufgemacht hat, erfährt man relativ wenig. Lediglich Tobias Pflüger war blöde genug, mit dem Besuch bei den Mullahs im Voraus zu prahlen. Bei den anderen Abgeordneten, würde professionelles Schweigen herrschen, hätte nicht auch Angelika Beer, die Vorsitzende der Delegation, auf ihrer Homepage auf den Besuch in Teheran hingewiesen:
Nach Informationen der US-Geheimdienste hat der Iran sein Nuklearwaffen-Programm lange eingestellt. Angelika Beer, Präsidentin der Iran-Delegation des Europäischen Parlaments, sagte dem rbb Inforadio: „Das heißt, es gibt keine realen Grundlagen für Sanktionen“ Angelika Beer wird am Donnerstag nach Teheran reisen.
Das Motto der europäischen Delegation ist also: Keine Sanktionen, aber viel reden.

Während man sich beim Pressedienst des EU-Parlaments in Schweigen darüber hüllt, was die Abgeordneten in Teheran so alles besprechen, berichten die iranischen Propagandaagenturen ganz unverhohlen über das Treffen

Aus PressTV lässt sich entnehmen, dass die Mullahs den Besuch der Delegation zu schätzen wussten und sich herzlich für die Hilfe aus Europa bedankten:
Foreign Minister Manouchehr Mottaki has praised the European Union's acknowledgement of Iran's right to peaceful nuclear technology.

During his meeting with the chairwoman of the EU Parliamentary delegation for relations with Iran Angelika Beer, Mottaki praised EU efforts to withdraw Iran's nuclear dossier from the Security Council.

He noted the recently declassified report by US intelligence agencies expressing hope that the assessment would encourage Washington to adopt a truthful approach toward Iran's nuclear case.

“Iran has and will continue to pursue its nuclear activities within the frameworks of the International Atomic Energy Agency,” said Mottaki.

He called on European countries to not allow the interests of certain countries jeopardize their economic opportunities in Iran.
Diese Worte gefielen Angelika Beer so gut, dass sie gleich weitere Unterstützung ankündigte:
Angelika Beer for her part voiced the EU's support for Iran's right to peaceful nuclear technology adding that dialogue was the only proper solution to Tehran's nuclear standoff with the West.
Sie hätte auch sagen können: "Wenn der Iran seine Atomwaffen nicht benutzt, dann helfen wir ihm beim Bauen der Dinger!"

Aber so deutlich sind europäische Politiker nur selten und in den meisten Fällen dann, wenn es darum geht, die USA anzugreifen. Und was könnte es für einen besseren Ort für ein bisschen unqualifiziertes Geschwätz gegen Amerika geben, als das iranische Parlament?
Beer, who was speaking in a joint press conference with Head of the Foreign Relations Committee of Majlis National Security and Foreign Policy Commission, Mahmoud Mohammadi said that the US NIE report removed any chance for military action.

Beer said the US President George W. Bush should accept the NIE report.

She stressed, "The report explicitly says, Iran's nuclear program is peaceful in nature." She said the sanctions against Iran are based on claims that the nuclear program was geared towards developing weapons and since the report of the US intelligence agencies rejects the military nature of Iran's nuclear program, the way is now open to remove the fever on the issue through dialogue.

Frau Beer hat den Bericht von dem sie hier spricht offenbar nicht gelesen. Aber egal, die Hauptsache der Iran kann friedlich an seinen Bomben basteln, während Frau Beer sich wie ein Schneekönig darüber freut, einen Krieg der USA verhindert zu haben. Das geht selbstverständlich nur so lange, bis man in Teheran anfängt, die friedlichen Atombomben an Terroristen weiterzureichen oder sich eben dazu entschließt, selbst mit den Dingern durch die Gegend zu werfen. In diesem Fall können zumindest Frau Beer und die anderen Mitglieder der EU-Delegation darauf hoffen, zum entsprechenden Zeitpunkt bei ihren guten Freunden aus Teheran zu Besuch zu sein. So lange sie keinen Alkohol trinken, nicht schwul sind, die richtigen Klamotten tragen und nicht auf die Idee kommen, sich für die Rechte der Frau einzusetzen, dürfte es ihnen dort gut gehen.

Von den Abgeordneten aus Deutschland beteiligen sich fünf von insgesamt 34 an der Delegation für die Beziehungen zum Iran. Es handelt sich um die Abgeordneten:

Beer, Angelika - Schleswig-Holstein (GRÜNE/EFA)
Friedrich, Ingo, Dr. - Bayern (EVP-ED)
Uca, Feleknas - Niedersachsen (KVEL/NGL)
Lauk, Kurt Joachim, Dr. - Baden-Württemberg (EVP-ED)
Gahler, Michael - Hessen (EVP-ED)

Der Nachrichtendienst von Wind in the Wires hat in diesem Fall versagt. Bisher sind noch keine Interviews mit Delegationsmitglied Pflüger eingegangen. Vermutlich ist es Pflüger gelungen alle Anrufer mit seinem Geschwätz so zu verwirren, dass sie in eine Nervenheilanstalt eingewiesen werden mussten.