8/06/2008

Nasrallah in Göttingen

Das weltweite Terrornetzwerk der Hisbollah soll über eine Infrastruktur verfügen, von der Osama bin Laden zu seinen besten Zeiten hätte träumen können. Wenn man an europäische Islamterroristen denkt, stellt man sich kleine verschimmelte Studentenwohnungen vor, in denen bärtige Männer Wohnen, die in ihrer Küche Bomben herstellen. Solche Orte gibt es in Deutschland vermutlich jede Menge, nur dass sich die Sprengstoffproduktion eher in Grenzen halten dürfte. Bisher gab es hierzulande vergleichsweise wenige Bombenanschläge, die meist missglückt sind.

Diese Terror-WG's werden vor allem von den Jungs um Bin Laden und anderen sunnitischen Spinnern bewohnt, deren Aktivitäten in Deutschland illegal sind. Die hamburger Wohngemeinschaft von Ramzi Binalshib und den anderen Attentätern des 11. September, war wohl eine typische Al-Qaeda Studentenbutze. Bei der Hisbollah sieht das jedoch ganz anders aus. Die irantreuen Islamterroristen dürfen sich in Europa frei bewegen, da sie nicht als terroristische Vereinigung gelten und können auf ganz legalem Wege Gelder für ihren antisemitischen Terrorfeldzug sammeln. In Israel wurde nun ein Medizinstudent verhaftet, der in Deutschland von den Terroristen rekrutiert wurde:
Khaled Kashousk aus Kalansua, geboren 1979, studiert seit einigen Jahren in Göttingen Medizin. Er wurde am 16. Juli bei seiner Ankunft in Israel am Ben Gurion-Flughafen in einer gemeinsamen Aktion der Allgemeinen Sicherheitsbehörde (SHABAK) und der Einheit für internationale Kriminalität der israelischen Polizei verhaftet. Im anschließenden Verhör deckte er seine Kontakte zu der libanesischen Terrororganisation auf.

Kashkush wurde bereits 2002 von einem Verwandten mit dem libanesischen Arzt Hisham Hassan bekannt gemacht, der in Göttingen die deutsche Zweigstelle des Waisenkinderprojekts Libanon (Bild) leitet, die der Hisbollah gehört und Spenden für das Libanesische Märtyrer-Institut sammelt. Dieses unterstützt die Hisbollah in ihrer zivilen Infrastruktur im Libanon und die Familien von Selbstmordattentätern.

Die deutsche Zweigstelle der Märtyrer-Stiftung in Göttingen, das sogenannte Waisenkinderprojekt Libanon e.V., ist alles andere als eine kleine düstere Studentenbude. Es handelt sich um den feuchten Traum eines jeden Al-Qaeda Terroristen, der auf engem Raum in einer Terror-WG leben muss: Ein ganzes Haus voller Islamterroristen mit Großraumküche zum gemeinsamen Bombenbauen.


Wer ein Interview mit Dr. Hicham Hassan lesen möchte, der den israelischen Araber für die Hisbollah rekrutiert haben soll, kann das bei den Islamisten vom Muslimmarkt tun. Und wer Lust darauf hat, mit den Hisbollahis zu telefonieren, kann sie natürlich in ihrem gemeinnützigen Kinder-Verein erreichen:

Waisenkinderprojekt Libanon e.V Anna Str. 7A D-37075 Göttingen Tel: +49 551 20 54 074 Fax: +49 551 20 54 074 Handy: +49 171 423 0859

2 comments:

Netzklempnerin said...

Waisenkinderprojekt: Ist das so gemeint, dass man die Hizbollah darin unterstützen möchte noch möglichst viele isralische und libanesische Kinder zu Waisen zu machen?
Sorry für meinen Zynismus, aber wenn ich so was lese kommt mir einfach nur mein Mittagessen hoch.

Leonard Zelig said...

Ja, ich werde auch total sauer, wenn ich sowas lese, zumal diese Islam-Nazis ja ein ganz besonderes Fable für den "Märtyrertod" von kleinen Kindern haben.

Da gibt es hier in Deutschland tatsächlich "gemeinnützige" Hisbollah-Projekte, die vermutlich auch noch gefördert werden und von denen aus Kämpfer gegen Israel rekrutiert werden... Da fällt einem nichts mehr zu ein.