3/08/2008

Wendys Welt

Man möchte sich eigentlich gar nicht erst darüber äußern, wenn irgendwelche dahergelaufenen Linken sich über die Kriegsverherrlichung auf diesem Blog beschweren. Da es sich hier jedoch um Leute handelt, die stolz darauf sind, als Kind Pferdecomics gelesen zu haben, möchte ich zumindest ein paar Sätze darüber verlieren.

Bei einem Blog namens Wendy ist folgendes zu lesen:
Als vor kurzer Zeit ein Mitglied der Hisbollah-Miliz bzw. -Partei durch einen israelischen Autobombenanschlag getötet wurde - und natürlich wie immer die Rücksichtnahme auf die Zivilbevölkerung äußerst gering war - da jubelten die “antideutschen” Kriegsbeobachter_innen und gratulierten dem Mossad zu seinem Kriegserfolg.
Während ich mich in jungen Jahren an den Geschichten von Captain America und seinem kleinen Freund Bucky erfreut habe, die den Nazis so richtig auf die Schnauze hauen, hat man bei Wendy gelernt, dass Gewalt immer falsch ist. Vermutlich habe ich nicht nur meine Überzeugung, dass man mit Gewalt bei Antisemiten den besseren Ton anschlägt, von Captain America übernommen, sondern habe es wegen Cap auch versäumt zu lernen, dass hinter jedem in die Luft geflogenen Hisbollah-Terroristen der Mossad steckt. Nichteinmal bei den notorischen Antisemiten in Syrien, wo die Autobombe hochging, wollte man sofort an ein jüdisches Komplott vermuten und nahm ersteinmal Palästinenser fest. In der heilen Welt von Wendy sieht man das anders und weiß genau wers gewesen ist.
Schon erstaunlich, wie immer nur die heroischen Seiten des Krieges hervorgekehrt werden und sich über die unerfreulichen Sachen Schock und fassungslose Überraschung breitmachen… aber das ist keine Übung, die von unseren Blödianen erfunden wurde.
Nun ja: Die Hisbollah scheint ihren Mann gerächt1 zu haben, 9 Kinder und Jugendliche sind tot, es gibt zwischen einem und drei Dutzend Verletzte2.
Wer jubelt nun? Zumindest die Hamas hat den Anschlag angeblich “als natürliche Reaktion” auf die blutige und brutale “Offensive” Israels in Gaza bezeichnet.
Ein toter Massenmörder, der sich seine Zeit damit verbracht hat Juden umzubringen ist etwas gutes. Bei Wendy ist es hingegen nur die Ursache dafür, dass sich ein wildgewordener Palästinenser ein Maschinengewehr nimmt und jüdische Religiönsschüler ermordet.

Das ist nicht nur ziemlich dämlich, sondern auch mit der Begründung für diesen Schwachsinn nimmt man es nicht besonders genau. Erst ist der Terroranschlag eine Rache der Hisbollah, dann soll es die Hamas gewesen sein. Wer jubelt nun? Der palästinensische Mob in Gaza, der sich so darüber freut, dass ein paar Juden umgebracht wurden, dass er Süssigkeiten verteilt. Aber das ist eben Krieg:
So ist das eben, wenn Krieg ist. Es sterben Menschen auf beiden Seiten. Innerhalb eines Monats hat es also weit über 200 PalästinenserInnen erwischt, einen Fundamentalisten, 9 israelische Kinder und einen Attentäter.

Es ist Krieg, Leute. Kein Krieg um hohe Ideale oder gar für das Überleben möglichst vieler jüdischer Menschen (nach Definition des israelischen Staates und Selbstdefinition).
Macht, Einfluss, Territorium, wie immer. Die Vertreter, die die Leute, die seit Jahrzehnten mit den israelischen Staatszwecken in Konflikt geraten, sich ausgesucht haben, um (vermeintlich) ihre Interessen auszufechten sind natürlich auch um keinen Deut besser.
Jetzt wird es unverständlich! Welche Vertreter sind hier gemeint? Wer gerät mit israelischen Staatsinteressen in Konflikt? Ach, egal. So ist das eben, wenn Krieg ist. Es verhält sich nämlich so, dass Krieg nicht von irgendwem begonnen werden, sondern sie sind einfach da. Und da sind alle gleichermassen dran Schuld, denn allen geht es doch um Macht, Einfluss, Territorium. So wie immer. Es verhält sich nicht so, dass die arabischen Staaten Israel von Anfang an den Krieg erklärt haben - und das mit martialischen Erklärungen, in denen davongesprochen wurde, dass man es darauf angelegt habe, den Holocaust zu wiederholen. Nein: Die Vertreter, die die Leute, die seit Jahrzehnten... Ja, niemand ist um keinen deut besser, als jemand anderes.

Jemand der soetwas schreibt sollte lieber dabei bleiben zu reiten und Wendy zu lesen und nicht mit seinem Quatsch das Internet verstopfen.

3/06/2008

Regime Change Iran. Now!

Im Iran vergeht kaum ein Tag, ohne dass das Mullahregime gegen die eigene Bevölkerung vorgeht. Dabei ist es beachtlich, dass die Iraner sich trotz staatlicher Repression immer wieder gegen die Sittenwächter zur Wehr setzen.

Nachdem zum Beispiel Ende Februar eine "unzureichend" verschleierte Frau von der teheraner Polizei festgenommen wurde, kam es zur Auseinandersetzung der "Sicherheitskräfte" mit zehn Personen die versuchten das Opfer zu schützen. Bereits Mitte Februar hatte eine solche Verhaftung zu einem Zusammenstoß zwischen den staatlichen Sittenwächtern und den Anwohnern geführt, die der verfolgten Frau zur Hilfe eilten. Die Auseinandersetzungen nahmen solche Ausmaße an, dass eine Einheit der Revolutionären Garden zur Hilfe geholt werden musste.

Auf die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung reagiert das Regime mit einer Verschärfung der Repressionsmaßnahmen und macht sich bei den Iranern damit noch unbeliebter. So verfolgt die Sittenpolizei zum Beispiel seit April 2007 einen Plan zur Verbesserung der "öffentlichen Sicherheit", der es den Mullahs ermöglicht, "ganz unterschiedliche Verbrechen" zu bekämpfen, wie Trunkenheit, illegale CD's und unmoralisches Verhalten. Natürlich hat das Regime auch den sogenannten "Hooligans" den Krieg erklärt, ein Synonym für alle möglichen Formen von unangepasstem Verhalten.

Die islamische Ordnung, gegen die viele Iraner Widerstand leisten, wird von einem ganzen Haufen repressiver Gesetze und Verordnungen bestimmt. Seit der Islamischen Revolution von 1979 ist das Regime darum bemüht, eine strikte Geschlechtertrennung durchzusetzen, so dass zum Beispiel in Taxis und Bussen, in Schulen und im öffentlichen Dienst streng nach Männern und Frauen getrennt wird. Diese Restriktionen wurden nun im Februar sogar noch erweitert, indem auch Telefonzellen nach Geschlechtern aufgeteilt wurden. Soetwas wie Meinungsfreiheit ist den Mullahs ohnehin nicht bekannt, so dass es nicht weiter verwundert, wenn das Regime darum bemüht ist, Internetseiten, die die öffentliche Meinung "vergiften" könnten, schließt: Erst im Februar wurden fünf Internetseiten im Iran verboten. Ein Schwerpunkt des Planes zur Verbesserung der "öffentlichen Sicherheit" ist der Kampf gegen Internetcafes, in denen es den Iranern möglich ist, an andere Informationen zu gelangen, als an die, die ihnen von der Islamischen Republik präsentiert werden. Anfang Februar erhielten etwa hundertfünfzehn Internetcafes in der Region Teheran im Zuge einer Großrazzia Verwarnungen. 17 Cafes sollen geschlossen worden sein und zehn Betreiber von Internetcafes wurden festgenommen. Die Islamische Republik schreibt strenge Kleidungsvorschriften vor. Mit Designerjeans und anderen "bösen" westlichen Anziehsachen, können die Mullahs nichts anfangen und deshalb haben sie in der letzten Zeit 92.000 solcher Kleidungsstücke konfisziert. Im Zuge der Wahlen sollen nicht nur SMS-Nachrichten von den Mullahs überwacht werden, sondern im gesamten Land werden private Internetanschlüsse lahmgelegt, angeblich um "Wahlbetrug" zu verhindern. Bei dieser Maßnahme geht es offenbar darum, den Mailverkehr überwachen zu können, um so politisch unliebsame Personen ausfindig zu machen.

Das Regime der Mullahs lässt den Iranern keine Luft zum Atmen. Jeder Widerstand ist streng untersagt und gerade in der letzten Zeit reagiert das Regime mit immer barbarischeren Methoden, um die eigene Bevölkerung zu unterdrücken. So werden Frauen, die keine Socken tragen - für die Mullahs ein schlimmes Verbrechen, da Männer beim Anblick eines entblößten Frauenfußes Erregung verspüren könnten - verhaftet und von Polizisten zusammengeschlagen. Männer werden öffentlich ausgepeitscht, es finden immer wieder Steinigungen statt, Hände werden amputiert und infolge einer neue Strafmaßnahme sollen Männer gedemütigt werden, indem man sie der Öffentlichkeit in Frauenkleidern vorführt.

Nicht nur das Trinken von Alkohol wird mit dem Tod bestraft, sondern Ahmadinedjads Regierung hat das Land mit einer Hinrichtungswelle überzogen, wie sie seit den frühen Tagen der Islamischen Republik nicht mehr stattgefunden hat. Der Nationale Widerstandsrat des Iran dokumentiert diesen Massenmord des Mullahregimes und hat allein im Februar auf eine ganze Reihe von staatlichen Morden des islamischen Regimes aufmerksam gemacht. Alleine beim Lesen der Überschriften läuft es einem im Angesicht der islamischen Barbarei kalt den Rücken hinunter: Nine teenagers waiting to be hanged, Teenagers on death row, A prisoner hanged in Yazd, A second teenager faces gallows in less than a week in Shiraz, Two men hanged in northeastern province of Khorasan, Four prisoners hanged in Isfahan and Mashhad, Six prisoners hanged in Zanjan und A young man facing gallows tomorrow.

Trotz der staatlichen Repression lässt sich die Bevölkerung nicht einschüchtern und verteidigt ihre Rechte gegen die Mullahs. Anfang Februar fand zum Beispiel ein Streik der Arbeiter in Alborz statt, in dessen Verlauf mehr als 3000 Personen die Arbeit niederlegten, um höhere Löhne und den ausstehenden Lohn einzufordern. Und Mitte des Monats griffen die iranischen "Sicherheitskräfte" 800 streikende Arbeiter in einer iranischen Kleinstadt an, die ebenfalls ihren Lohn einforderten.

Wenn es darum geht, gegen das iranische Regime vorzugehen, befinden sich jedoch vor allem die Studenten an forderster Front. Da es die junge Generation satt hat, mit Verboten überhäuft zu werden, die es untersagen, moderne Musik zu hören, sich zu kleiden, wie man möchte und den Kontakt mit dem anderen Geschlecht unter Strafe stellen, gehen sie gegen das Regime auf die Barrikaden. Es ist kein Wunder, dass Ahmadinedjad ausgerechnet die teheraner Universität dafür ausgesucht hat, um sie mit Überwachnungskameras auszustatten, die verbotenen Kontakt zwischen Männern und Frauen aufzeichnen sollen.

Die Strafen, mit denen die Studenten zu rechnen haben, sind barbarisch und ihr Widerstand wird vor diesem Hintergrund umso erstaunlicher. Die iranischen Studenten riskieren ihr Leben für einen Iran ohne islamischen Tugendterror und Verbote.

Begonnen haben die jüngsten Proteste mit einer Demonstration von 500 Studenten in Shiraz am 24 Februar:
Students chanted anti-government slogans against Mohammad Sadeqi, the school's chancellor, demanding his resignation. Protesting students occupied Sadeqi's office when he escaped the compound thought the backdoor fearing for his life.

Demonstrators shouted, "Resign, Resign, we don't want a corrupt chancellor," "This is our last warning, students' movement is alive," "We don't want a Pasdar (a member of the Islamic Revolutionary Guard Corps-IRGC) as our chancellor."

Ending their demonstration for the day, the students threatened to renew their protests if he would not resign soon.
Als die Studenten am zweiten Tag auf die Straße gingen, war die Menge bereits auf 1500 Demonstranten angewachsen.
They shouted, "Long live freedom," "No matter what happens, we stand to the end."

The students paid no heed to the State Security Forces (SSF) surrounding the campus and chanted, "We will not live in shame." Students took over the school's administration building demanding the university chancellor's resignation.
Am 26. Februar bildeten die Studenten einen Demonstrationszug durch die Stadt und schrien: "Freedom loving people, support us." Seitdem finden die Proteste in Shiraz täglich statt, mittlerweile seit zwei Wochen.

Bei Pajamas Media schreibt Ardeshir Arian über die Proteste:
In another country, angry student protesters might be considered a campus matter and wouldn’t necessarily have national significance, but the Shiraz students rising up and rebelling against Sadeghi, a former Revolutionary Guard Corps commander who was personally appointed by Mahmoud Ahmedinejad in an effort to crack down on campuses and rid them of non-Islamic influences, has wider implications. Sadeghi is clearly a political figure and an Ahmedinejad ally — he was in charge of the upcoming parliamentary election committee in the province of Fars.
Die Proteste in Shiraz sollen sich mittlerweile auf die Stadt Sharouz im Norden des Landes ausgedehnt haben, wo eine Demonstration von 3000 Studenten stattfand.

Bei Pajamas Media heißt es weiter:
According to Radio Free Europe: “Citing unnamed activists, Radio Farda reported other ongoing protests or sit-ins in Shahrud University in northeastern Iran and the Teacher Training University in Tehran. Ahmadi told Radio Farda that specific issues were merely triggers for protests in Iran’s increasingly restricted campuses. ‘The atmosphere the … government has created in universities is [one] of protest, and the slightest issue can trigger large protests,’ he said.”

On Wednesday, reports emerged that the student unrest had made it to Iran’s capital: between 100 and 200 students at Allameh Tabatabai Univeristy in Tehran protested against the banning of 40 student leaders who had organized a demonstration against the authorities.
Es ist davon auszugehen, dass das Regime versuchen wird, die Studentenproteste gewalttätig zu unterdrücken. Gerade erst wurde der Aktivist Babak Zamanian, der sich im Jahr 2006 an Studentenprotesten beteiligt hatte zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. In einem Interview mit US-News beschrieb er, wie sein Leben aussah, nachdem er von den Mullahs verhaftet wurde:
Zamanian is among thousands of political activists and journalists free on bail but banned from leaving the country. Yet, he may count himself lucky; a young man and woman recently were reported to have died in custody, claimed by authorities as suicides.

Zamanian recounts the litany of abuse and torture during a recent rendezvous in a downtown Tehran cafe, visibly nervous that he might have been followed. He lives with the uncertainty of being tossed back into prison at any time. His life is in limbo. He faces a never-ending series of court dates and interrogations. His phone is tapped, his movements probably watched. (During the course of this interview, he disconnected his cellphone battery, worried his location might be tracked or conversation overheard by Intelligence Ministry spies).
Die Studenten im Iran verdienen nicht nur wegen ihres Mutes oder wegen ihres Kampfes gegen das unterdrückerische Regime weltweite Unterstützung und Aufmerksamkeit, sondern vor allem deshalb, weil sie die Hoffnung darauf verkörpern, dass die Vernunft im Iran letzten Endes doch noch siegt. Die Zusammenstöße zwischen der Bevölkerung und den verhassten Mullahs machen deutlich, mit welchem Widerstand Ahmadinedjads Regime zu kämpfen hat. Im Gegensatz zu Gazastan, wo sich der größte Teil der Bevölkerung mit Freuden dem islamischen Tugendterror unterwirft, haben die Iraner die Nase gestrichen voll.

"Lang lebe die Freiheit" skandieren die Studenten und machen damit deutlich, welches Ziel ihre Proteste tatsächlich verfolgen. Sie haben es satt, dass Ahmadinedjad und Konsorten sie mit einem Verbot nach dem anderen belegen und sie haben keine Angst davor, für ihre Rechte einzutreten.

Auch die restliche Bevölkerung des Irans bringt immer wieder zum Ausdruck, dass sie mit den Mullahs nichts zu tun haben wollen. Wenn Frauen wegen "unislamischem" Verhalten festgenommen werden sollen, eilen ihnen die Umherstehenden zur Hilfe und die Arbeiter haben es satt, dass ihnen das Regime - wenn überhaupt - einen anständigen Lohn verweigert.

Dem Regime in Teheran steht der Umsturz bevor. Die Haltung der Bevölkerung wird immer feindseliger und früher oder später werden sich die Islamisten um Ahmadinedjad nicht mehr halten können. Auch deshalb benötigen die Mullahs die Bombe: Wenn es ihnen nicht gelingt vor einem Umsturz an Atomwaffen zu gelangen, hat sich das Projekt Islamische Republik für die Iraner erledigt.

Es bleibt nur zu hoffen, dass Ahmadinedjad nicht an die Bombe gelangt. Es wäre nicht nur für den Iran das Ende der Freiheit, für die die Studenten dort gerade mit ihrem Leben einstehen.

A Soldier of Palestine - A Soldier of Israel

Es handelt sich nicht um ein besonders ungewöhnliches Ereignis, wenn palästinensische Terroristen sich hinter Zivilisten verstecken. Allerdings werden die Feinde Israels nicht müde, die vermeintliche Grausamkeit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte zu betonen, gegen die man ohnehin am liebsten den Vorwurf richtet, Kinder zu ermorden, weil sich diese Anschuldigung so schön in die eigenen antisemitischen Traditionen einreiht. Da sich die friedensbewegten Terrorismusversteher insgeheim darüber freuen, wenn palästinensische Frauen und Kinder getötet werden, da diese Toten für sie ein weiteres Argument gegen den jüdischen Staat bedeuten, lohnt es sich hin und wieder doch, darauf hinzuweisen, dass die Palästinenser ein Interesse daran haben, die eigene Zivilbevölkerung in Auseinandersetzungen mit den Israelis zu Grunde gehen zu lassen.

Auch bei den jüngsten Kämpfen in Gaza hat sich die Hamas die Strategie zu eigen gemacht, Frauen und Kinder als lebendiges Schutzschild gegen die Angriffe der israelischen Armee zu benutzen:
During the fighting, focused largely on the minor Hamas infrastructure in the city of Jabaliya about one mile into the Gaza Strip, an Israeli commander speaking to WND from inside Gaza said Hamas has been drawing Israeli forces into populated civilian areas, shooting at Jewish fighters from occupied civilian homes while women and children were inside.

Now, new details have emerged following Israel Defense Forces military debriefings yesterday with senior personnel from the two brigades that fought in Gaza last weekend.

The commanders described how fighting took place in very densely populated areas and how in many cases Hamas gunmen drew Israeli troops into firing at civilian homes.

In one case, Israel's Haaretz daily quoted an Israeli commander describing how Hamas sent a 10-year old boy into the battlefield in full view of the Israeli military to remove a gun from a felled terrorist and then pass the weapon to another terrorist. The commander at the scene said he ordered his troops to halt their fire as the Israeli military watched the boy remove and then transfer the weapon to another gunman.

One commander speaking to WND last weekend said Hamas snipers used the windows of a Jabiliya house that was clearly occupied by women and children to shoot at his unit.

"The aim is to draw us into killing civilians to bring about international pressure to end our operation," the commander said, speaking on condition his name be withheld due to Israeli military restrictions on media interviews by fighting forces.
Während die israelische Armee in Gaza einmarschiert, um die Zivilbevölkerung des jüdischen Staates vor den Raketenangriffen palästinensischer Terrorbanden zu schützen, verschanzt sich die Hamas hinter den palästinensischen Zivilisten, um Israel als Aggressor dastehen zu lassen.

Eigentlich bräuchte man darüber kein Wort zu verlieren, denn jeder, der sich ein bisschen mit der Situation in den palästinensischen Gebieten beschäftigt hat, weiß welche Strategie die Hamas und andere palästinensische Terrorbanden verfolgen. Da die Diskussion hierzulande (und vermutlich im gesamten alten Europa) von Leuten geführt wird, die keine Ahnung haben wovon sie eigentlich reden und denen es nicht um Wissen geht, sondern darum, ihren eigenen Gefühlen freien Lauf zu lassen, kommt man gar nicht darum herum, immer wieder dasselbe zu sagen.

Schön, dass es sich manchmal so verhält, dass ein Bild mehr sagt, als tausend Worte:



3/05/2008

Ding Dong, The Witch is Dead!

Am 29. November 2002 schrieb Kelly Hartog in der Jerusalem Post:
MOMBASA, Kenya Three suicide bombers rammed their car into the Israeli-owned Paradise Hotel here on Thursday morning, killing 12 people, including three Israelis, and wounding 80.

At about the same time, terrorists fired at least two missiles at an Arkia airliner carrying 261 passengers as it took off from Mombasa's airport for Israel. The missiles narrowly missed, and the plane landed safely at Ben-Gurion Airport approximately five hours later.

Two of the Israeli victims were identified as Noy and Dvir Anter, 12 and 13, of Ariel in Samaria. Their mother, Ora, was seriously wounded. Their younger sister, Adva, 8, was lightly wounded. Nine Kenyans, believed to be hotel staff, were killed, a police spokesman said.

A previously unknown terrorist group, "The Army of Palestine," issued a statement in Beirut claiming responsibility. However, the complexity of the attacks cast suspicion on Osama bin Laden's al-Qaida network, which bombed two US embassies in east Africa and killed 231 people four years ago. Israel suspects al-Qaida is behind the attacks. If so, it would be its first direct attack on Israelis.
Die israelischen Opfer des fürchterlichen Suicide-Bombings wurden ermordet, weil sie Juden waren, das Paradise Hotel wurde angegriffen, weil es einemIsraeli gehört und das Flugzeug wurde angegriffen, weil es der zweitgrößten Fluggesellschaft des jüdischen Staates gehört.

Auf einer Seite die den Opfern des antijüdischen Krieges gewidmet ist, "Casualties of War", wird den ermordeten Israelis des Anschlages in Kenya gedacht:

Dvir Anter, 14
Nov Anter, 12
Albert De Havila, 60
Eine der Personen, die mehr darübererzählen könnte, was es mit diesem Anschlag auf sich hat, ist nun von US-Raketen in Somalia getötet worden. Es handelt sich um Saleh Ali Saleh Nabhan, der vom FBI in Verbindung mit den Selbstmordattentaten in Kenya gesucht wird.

Darüber hinaus ist Nabhan Mitglied in Osama bin Ladens Terrorclub und hat sich an den Planungen für die Angriffen auf die US-Botschaften in Kenya und Tanzania beteiligt.
Nabhan is also thought to be an associate of al Qaeda member Harun Fazul, who was indicted for the 1998 bombings of the U.S. embassies in Nairobi, Kenya, and Dar es Salaam, Tanzania, according to the FBI.

More than 200 people were killed and 4,000 wounded in the attacks, most of them Kenyans.

The U.S. military has long sought Nabhan because he is believed to be deeply involved in al Qaeda's East African operations, one senior official said.

The FBI announced in February 2006 that it was seeking information on Nabhan and any possible links to those incidents.

The Pentagon confirmed Monday that the U.S. military struck "a target against a known al Qaeda terrorist."
In der Washington Times wird Nabhan gar als der "federführende Mastermind" der Terroranschläge in Afrika bezeichnet. Die Angriffe auf die beiden US-Botschaften waren perfekt durchgeplant und folgtem dem Ziel, möglichst viele Menschen zu ermorden. Über den Anschlag auf die US-Botschaft in Nairobi schreibt Peter Bergen in seinem Buch Heiliger Krieg Inc. auf Seite 137:
Die Sprengladung, eine Mischung aus TNT und Aluminiumnitrat mit einem Gewicht von mehreren hundert Kilogramm, die von 'Abd ur-Rahman', einem ägyptischen Sprengstoffexperten, für al-Qa'ida hergestellt worden war, richtete ein furchtbares Blutbad an, dessen Ausmaße man erst verstehen kann, wenn man etwas über die Lage der US-Botschaften in NAirobi weeiß. Die amerikanische Botschaft liegt an einer Kreuzung von zwei der belebtesten Straßen im Zentrum Nairobis, einer Stadt von rund zwei Millionen Einwohnern. Der nahe gelegene Bahnhof sorgt für einen konstanten Strom von Reisenden und von Verkäufern, die ihnen ihre Waren andienen, sowie für zahlreiche Busse, die ankommen und abfahren. Und die Sprengladung ging mitten an einem normalen Werktag hoch. Es war, als hätte man die Bombe in der Nähe von Manhattans Grand Central Terminal an einem Feiertag-morgen gezündet. Oder vor dem World Trade Center.
Die Attentäter konnten einen "Erfolg" verbuchen. 201 Kenianer und 12 US-Bürger wurden ermordet, 5000 Menschen verletzt. Die Bombe vor der Amerikanischen Botschaft in Tansania wurde etwa neun Minuten später gezündet und ermordete elf Menschen, unter denen sich keine US-Bürger befanden. (Siehe: 9/11 Commission Report, S. 70)

Die Welt wurde von einem fürchterlichen Massenmörder befreit und Al Qaeda hat einen wichtigen Aktivisten verloren. Anstatt sich darüber zu freuen, geht man in Somalia gegen die Vereinigten Staaten auf die Strasse.
Mehrere hundert somalische Frauen und Kinder haben am Dienstag in Dobley im Süden des Landes gegen einen amerikanischen Luftangriff auf die Stadt protestiert. Die Menge skandierte Augenzeugenberichten zufolge antiamerikanische Parolen.

Auch in anderen Städten der Region gab es ähnliche Demonstrationen. Verwaltungschef Hagi Ali Dhere sagte, die USA müssten der Stadt eine Entschädigung für die mindestens vier Todesopfer und die materiellen Verluste zahlen. "Es tut uns sehr leid, dass die Regierung einer Supermacht unsere Stadt angreifen musste", sagte eine Einwohnerin.
Während man in Somalia gar Entschädigung für den toten Terroristen verlangt, heißt es bei Wind in the Wires: Feiern, feiern, feiern!


Ding Dong, The Witch is Dead!


3/04/2008

Chavez, Kolumbien und der lateinamerikanische Uranschmuggel

Mahmoud Ahmadinedjads guter Freund Hugo Chavez ist wütend: Da haben die bösen Kolumbianer doch tatsächlich den FARC-Terroristen Raul Reyes im ecuadorianischen Dschungel getötet. Eigentlich sollte Chavez sich darüber nicht wundern, denn soetwas gehört nuneinmal dazu wenn man ein Guerrilla ist. Aber ein richtiger Diktator beschwert sich eben über alles, was ihm nicht passt. Und deshalb ließ Chavez seine Diplomaten als Reaktion auf den "feigen Mord" aus Kolumbien abziehen, verlegte Truppenverbände an die Grenze zum Nachbarland und machte seinem Ärger Dampf, indem er Präsident Uribe kräftig die Meinung geigte: Klumbien, erklärte Chavez, ist das neue Israel.

Chavez ist ein Vollidiot, der schon lange den Bezug zur Realität verloren hat. Einmal abgesehen davon, dass der venezuelanische Diktator ein glühender Antisemit ist, der hinter allem und jedem "die" Juden Zionisten vermutet, weiß jeder der einmal eine Rede von dem Mann gesehen hat, dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Da es sich dabei allerdings um ein sehr weit verbreitetes Phänomen handelt, ist es vermutlich angebracht, kurz auf den von Chavez absonderten Quatsch einzugehen: Wäre Kolumbien tatsächlich das lateinamerikanische Israel, dann wäre es nur konsequent die FARC mit der Hamas zu vergleichen, einem Haufen geifernder Männer also, die so vom Hass auf "die" Juden besessen sind, dass sie bereit sind, sich selbst in die Luft zu sprengen, wenn nur die Aussicht darauf besteht, ein paar Juden mit in den Tod zu nehmen. Allerdings unterscheidet sich die FARC von der Hamas zum Beispiel dadurch, dass sie zwischen der Regierung gegen die sie kämpft und der Zivilbevölkerung differenziert. Nicht, dass es deshalb toll wäre, Ausländer zu entführen und mit Drogen zu handeln, aber immerhin haben es die Guerrilleros nicht darauf angelegt, alle Kolumbianer zu ermorden.

Anders verhält sich das mit Chavez, der seinem Hass auf "die" Juden immer ungezügelter freien Lauf lässt und die FARC eben deshalb unterstützt, weil er sie für eine lateinamerikanische Hamas hält. Nicht, dass Chavez alle Kolumbianer umbringen möchte, aber den Mord an Juden entschuldigt er nicht nur gerne, sondern zählt zu den überzeugten Unterstützern der iranischen Außenpolitik, die den Massenmord in Israel ganz offen anvisiert. Die FARC begreift Chavez als Teil seines antiamerikanischen Bündnissen mit Ahmadinedjad und deshalb verwundert es kein bisschen, wenn er sich den kolumbianischen Guerrilleros gegenüber nicht knausrig zeigt.
At a news conference in Bogotá, Gen. Oscar Naranjo, Colombia’s police chief, accused Venezuela of channeling $300 million to the FARC, based on what he said was information obtained from Mr. Reyes’s computer.

General Naranjo also said computer documents showed financial support from the FARC for President Hugo Chávez of Venezuela, going back to the time Mr. Chávez spent in prison after an unsuccessful coup attempt in Caracas in 1992.

“This implies more than cozying up, but an armed alliance between the FARC and the Venezuelan government,” General Naranjo said.
Dass Chavez die FARC finanziert ist jedoch nicht weiter überraschend. Da Chavez sein halbes Militär in Bewegung setzt und seine Diplomaten aus einem Land abzieht, nur weil in Ecuador ein Guerrilero getötet wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass er die FARC auch finanziell unterstützt. Besorgniserregend ist jedoch der Umstand, dass die Kolumbianer auch Dokumente gefunden haben wollen, aus denen hervorgeht, dass die FARC mit Uranium gehandelt hat.
The computers also yielded evidence that FARC had traded 50 kilogrammes of uranium and sent illegal drugs to Mexico, Naranjo said.

During four decades of rebel conflict in Colombia, FARC has long been known to fund its operations through the drug trade. But the allegations it has been trading in uranium represent a new charge.
Sollten diese Anschuldigungen den Tatsachen entsprechen, dann haben die lateinamerikanischen Guerrilas möglicher Weise doch den Schritt unternommen, ihr Bündnis mit Chavez und der Iranisch-Syrischen Achse so zu festigen, dass sie sich nun auch an den Vorbereitungen zum Judenmord nach Kräften beteiligen. Die Angaben der Kolumbianer sind nur sehr ungenau, so dass weder bekannt ist, für wen hier Uranium geschmuggelt wurde, noch wird präzisiert um was für ein Material es sich da eigentlich handelt.

Allerdings ist auch bekannt, dass die Hisbollah Lateinamerika als Rückzugsort benutzt, von dem aus nicht nur Drogen und Waffen geschmuggelt werden, sondern auch gelegentlich Anschläge unternommen werden, wie zum Beispiel der Angriff im Jahr 1994 auf das AMIA Gebäude in Buenos Aires. Wenn die Informationen aus Kolumbien den Tatsachen entsprechen, liegt die Vermutung relativ nahe, dass die FARC sich am iranischen Atomschmuggel beteiligt hat. Damit wären die lateinamerikanischen Guerrilleros dann ebenfalls dazu übergegangen, sich an den Vorbereitungen für einen antisemitischen Massenmord zu beteiligen. Dann hätte Hugo Chavez sogar ausnahmsweise einmal Recht gehabt als er die FARC mit der Hamas verglich.

Update:
Eine kompetente Einschätzung des kolumbianischen Vorwurfes, die FARC hätte sich am Uraniumschmuggel beteiligt, findet sich hier. Aaron Mannes hält es für unwahrscheinlich, dass die Guerrilleros selbst an einer schmutzigen Bombe gebastalt hätten, kann sich aber vorstellen, dass sie sich am Schmuggel beteiligt haben.

3/03/2008

Iranische Raketen

Dass die Hamas iranische Raketen nach Israel schießt, hätte man sich ohne weiteres denken können. Hier der Beleg: >Klick<

Chavez: "Die kolumbianische Regierung ist das Israel Lateinamerikas geworden."

Venezuela ist unter Hugo Chavez zur antisemitischen Hochburg Lateinamerikas geworden. Während Chavez und die venezuelanischen Medien in Permanenz gegen "die" Juden im innern des Landes hetzen, und diese mit den äußeren Feinden, Amerika und Israel in Verbindung bringen, ist Chavez außenpolitisch ein Bündnis mit der Achse Iran-Syrien-Hamas eingegangen.

Nachdem Chavez diverse wirtschaftliche Abkommen mit den Mullahs abgeschlossen hat und es dem Iran gestattete, eine Hisbollah-Filiale in Venezuela zu eröffnen, verwundert es nicht mehr, wenn er nun gegen Kolumbien hetzt, einem der engsten Verbündeten der USA.
"Herr Verteidigungsminister, verlegen sie sofort zehn Bataillone an die Grenze zu Kolumbien, Panzerbataillone", sagte Chavez heute in seiner wöchentlichen Fernseh-Ansprache. Zudem solle die Luftwaffe mobilisiert werden.

Grund für Chavez' Anweisungen: Kolumbianische Truppen hatten gestern den Vize-Chef und weitere Mitglieder der marxistischen Rebellengruppe Farc getötet - und dabei die Grenze nach Ecuador überschritten. Chavez hatte bereits gestern die Grenzverletzung scharf kritisiert und gesagt, sollten die Kolumbianer auch Venezuelas Grenze überschreiten, sei dies "Grund für einen Krieg".
Während die Hamas von Gaza Katyushas auf Israel abfeuert und die Hisbollah im Norden des Landes nur darauf wartet, die über Syrien gelieferten Raketen aus dem Iran auf den jüdischen Staat zu schießen, wird die Rheotorik aus Teheran immer aggressiver. Israel solle "Ausgerottet" werden, ließ Ahmadinedjad erst vor kurzem verkünden und im Libanon assistierte ihm Nasrallah, indem er das baldige "Verschwinden Israels" zum "Fakt" erklärte. Dass die Lage im Libanon ernst ist, hat man auch in den USA erkannt, von wo aus das Kriegsschif USS-Cole an die libanesische Küste geschickt wurde, eine ganz eindeutige Warnung an die Hisbollah.

Wenn Chavez seine Truppen nun an die kolumbianische Grenze schickt, macht er eine weitere Front im Krieg gegen die USA und Israel auf. Dass Chavez die verstärkte Präsenz venezuelanischer Kampfeinheiten zu diesem Zeitpunkt anordnet ist kein Zufall. Sein Bündnis mit dem Iran hat eine antiamerikanische Stoßrichtung und so verwundert es nicht, wenn Chavez erklärt:
"Wir wollen keinen Krieg, aber wir werden es niemals zulassen, dass das Imperium (gemeint sind die USA) oder dessen Schoßhündchen (damit meint er Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe) uns schwächen"...
Vor allem ist Chavez aber Antisemit und für ihn sind "die" Juden, die Vereinigten Staaten und Kolumbien Teil ein und derselben Weltverschwörung gegen das linksislamistische Paradies, in dem der gesamte Staat nach dem Willen eines Diktators und seiner Machtclique ausgerichtet ist. Nur vor diesem Hintergrund funktioniert das Bündnis zwischen Venezuela und dem Iran so hervorragend.

So wie Chavez die Dinge sieht, befinden sich sowohl Iran, als auch Venezuela im Kampf gegen "die" Juden, "die" Zionisten oder "die" Amerikaner, ein Umstand, den er nicht müde wird, zu betonen.
Venezeuelan President Hugo Chavez ordered tanks and thousands of troops on Sunday to the border with Colombia, accusing it of pushing South America to the brink of war and likening it to Israel for its U.S.-backed attacks on militants.

Chavez called Colombian President Alvaro Uribe a criminal and branded his government a terrorist state, over the killing of a top rebel leader on Ecuadorean soil.

"The Colombian government has become the Israel of Latin America," an agitated Chavez said, reiterating his criticism of the Israel Defense Forces' strikes on Palestinian militants.

"We aren't going to permit Colombia to become the Israel of these lands. ... Uribe, we aren't going to permit you."
Die Gleichsetzung von Kolumbien und Israel wird von Chavez auf die Spitze getrieben:
The President criticized Israel as well as Colombia, who he said hide behind "a supposed right to defense" to bomb neighboring territories, neighboring peoples, neighboring countries. "This is what Israel does."
Er hätte auch sagen können: Das ist es, was "die" Juden tun.

Indem Chavez seine Kriegsdrohungen damit legitimiert, dass er sich ja eigentlich gegen Israel und "die" Juden richte, macht er zweierlei deutlich. Zum einen wird klar, dass der weltweite Antisemitismus schon so weit gediehen ist, dass es ausreicht einen Staat mit Israel in Verbindung zu bringen, um ihn als Ausgeburt des Bösen hinzustellen. Zum anderen signalisiert Chavez aber auch, dass er tatsächlich eine zweite Front gegen die Feinde des Iran eröffnet. Er verbindet den Antiterrorkampf der Israelis in Gaza mit seinen eigenen Ambitionen in Lateinamerika und macht damit deutlich, dass er den Kampf gegen Kolumbien für dasselbe hält, wie den Terrorkrieg der Hamas gegen Israel.

Venezuela hat isch ebenso in das islamistische Bündnis zur Zerstörung Israels eingereiht und hat nun den ersten Schritt unternommen, diese Allianz auch militärisch zu verteidigen. Da die Iraner ihre Atomwaffen demnächst fertig gestellt haben sollen, kommt die militärische Intervention Venezuelas gerade rechtzeitig.

Update:
Dass Kolumbien Kriegsflugzeuge benötigt, um sich gegen Venezuela verteidigen zu können, haben auch die Israelis erkannt, die einen großzügigen Waffendeal mit Bogota abgeschlossen haben.

3/02/2008

The Case for Bombing Iran (pt. 3964)

>Klick<

Hamas bestrafen!

In Saudi Arabien ist man der Meinung, die Israelis würden sich in Gaza aufführen, wie die Nazis. Mahmoud Abbas sagt sogar, es sei "schlimmer als der Holocaust". Wenn man wie Abu Mazen davon ausgeht, es habe den Holocaust nicht gegeben, dann stimmt das sogar. Dadurch, dass die Palästinenser nun schon seit Jahren Raketen auf Sderot schicken, ist es verwunderlich, dass der israelische Staat nicht schon viel eher etwas unternommen hat. Die Spinner in Gaza haben den lieben langen Tag nichts besseres zu tun, als Raketen nach Israel zu schießen. Das kann man sich dort nicht gefallen lassen und hat schon viel zu lange geduldet, dass man in Hamastan tut, was man will. Wenn man Ismayil Hanyieh und den anderen Hamasgrößen nach jeder Rakete, die auf Sderot abgefeuert wurde, eines ihrer Büros in die Luft gejagt hätte, dann würden in Gaza entweder keine Häuser mehr stehen oder die Idioten von der Hamas hätten endlich begriffen, dass man nicht einfach so mit Sprengkörpern um sich wirft. Wenn solche Leute es nicht begreifen wollen, dann muss man ihnen eben dabei helfen. Und das funktioniert am besten, wenn man Gewalt anwendet. Anders wird man das in Hamastan nie verstehen.

Update:
In Beer Sheva ist man der Meinung, dass die Hamas sich die israelische Militäroperation herbeigewünscht hat. Wenn das stimmen sollte - und ich halte es für wahrscheinlich - dann wäre dies abermals ein Argument dafür, die Palästinenser in Zukunft früher zu bestrafen, wenn sie mit Raketen um sich schießen. Ansonsten passiert es am Ende, dass die Hamas bestimmen kann, wann israelische Truppen in Gaza einmarschieren und wann nicht.

Später Lohn für Judenmord

Bei der Bahn wird abkassiert: Dass man die Juden in Vernichtungslager verschleppt hat, lohnt sich gleich zwei Mal.

Wie Angelika Beer die iranischen Mullahs unterstützt

Über den Besuch von Angelika Beer und Tobias Pflüger in Teheran im Dezember 2007 hat Wind in the Wires ausführlich berichtet (unter anderem hier, hier und hier). Damals fuhren die beiden linken Spinner zu den Mullahs, um mit den Vertretern des mörderischen Regimes ein gemeinsames Vorgehen der globalen Friedensbewegung abzusprechen. Da die Grünenpolitikerin Beer die Delegation leitete, war es vor allem sie, die sich zum Sprachrohr der Islamischen Republik machte.


Seitdem sie aus Teheran zurückgekehrt ist, hat Frau Beer erst Recht damit angefangen, sich für die Mullahs einzusetzen. Ihre Argumente formulierte sie zum Beispiel am 30. Januar 2008 in einer Debatte über die Situation im Iran im Europäischen Parlament. Bevor Frau Beer sich zu Wort melden konnte, durfte Javier Solanna den Iran als eine "imperfekte Demokratie" bezeichnen, die jedoch besser sei als nichts. Einmal abgesehen davon, dass es von einem unglaublichen Demokratieverständnis der EU spricht, einen Staat, in dem eigentlich alles verboten ist was Spass macht, als Demokratie zu bezeichnen, die Logik Solanas ist grandios: Besser einen Staat, der öffentliche Hinrichtungen veranstaltet, als einen Staat, der noch mehr öffentliche Hinrichtungen veranstaltet. Schlimmer geht es immer.

Neues hatte Angelika Beer im EU-Parlament nicht zu erzählen: Sie wiederholt immer wieder, dass man sich dem Iran gegenüber friedlich zeigen solle, dass Sanktionen lediglich die "Zivilgesellschaft" schaden würden und dass man nur lange genug mit den Mullahs reden brauche, um sie davon zu überzeugen, dass Frau Beer Recht hat:
Wir müssen einen eigenständigen Weg finden, um zu verhandeln, und das kann nur ohne Vorbedingungen stattfinden, und nicht, indem man dem anderen die Waffe auf die Brust setzt.

Eines habe ich ganz klar verstanden von all den Menschen, die wir treffen konnten, und die unsere Unterstützung brauchen: Sanktionen schwächen die Zivilgesellschaft und stärken Ahmadinedschad. Deswegen ist ein „Nur weiter so!“ keine politische Lösung, sondern ein Bleiben in der Sackgasse.
Mit dieser Haltung ist sie auf EU-Linie. Am 31. Januar wurde dann vom Europäischen Parlament eine Resolution über die Situation im Iran verabschiedet. Der Text zählt vor allem diverse Menschenrechtsverstöße der Iraner auf, und hält ganz allgemein fest:
...the situation in the Islamic Republic of Iran regarding the exercise of civil rights and political freedoms has deteriorated in the last two years, notably since the presidential elections of June 2005...
Diese Bemerkung über die Menschenrechtsverstöße wird jedoch durch einen kleinen Nebensatz ergänzt, der direkt an das letzte Zitat anschließt:
...despite the fact that Iran has undertaken to promote and protect human rights and fundamental freedoms under the various international instruments in this field...
Das ist ein großartiger Witz: Teheran als Exporteur von Menschenrechten.

Auch davon, dass man im EU-Parlament die diplomatischen Vorstellungen von Frau Beer teilt, wird in der Resolution kein Hehl gemacht:
...the EU's relations with Iran in recent years have been based on a threefold approach characterised by negotiations on a Trade and Cooperation Agreement, political dialogue and a human rights dialogue, and whereas these three aspects cannot be separated...
Reden, reden, reden... Während im Iran an Raketen gebastelt wird, mit denen Israel zerstört werden soll.

Die Position von Angelika Beer geht jedoch weiter als die der anderen Parlamentarier. Beim Nationalen Widerstandsrat des Irans erfährt man:
The resolution took note of the “European Court of First Instance’s ruling on December 12, 2006,” which annulled the EU terror label against the People’s Mojahedin Organization of Iran (PMOI/MEK), and stated, “The ruling of Britain’s Proscribed Organizations Appeal Commission (POAC) on November 30, 2007, ordered the British Home Secretary to immediately remove the PMOI from the country’s list of foreign terrorist organizations.”

The adoption of the EP resolution concerning the mullahs’ human rights violations, their nuclear program, and the necessity of removing the PMOI from the list of proscribed organizations, faced hostility from the regime’s lobby at the EP.

The lobby had vigorously attempted to prevent the inclusion of articles in the resolution related to the PMOI. They claimed that although the rulings of the European and British courts with regards to the PMOI’s removal from the terror lists are valid, the EP’s adoption of this resolution is tantamount to endorsing regime change in Iran.

Angelika Beer, and some of the supporters of the appeasement policy at the EP had even intended to table a different resolution, through which they could lay the foundation for the appeasement of the mullahs in Tehran, bring international sanctions and the trend of UN Security Council resolutions against the mullahs to an end, and force heavier restrictions on the main opposition movement against the mullahs’ regime.
Und tatsächlich findet man auf den Seiten des Europaparlamentes ein Resolutionsentwurf, der von Frau Beer, Monica Frassoni, Hélène Flautre und Cem Özdemir entworfen wurde. Es würde zu weit führen, hier jeden einzigen Punkt, in denen die beiden Entwürfe voneinander abweichen aufzuzählen, aber um einen Eindruck davon zu vermitteln, welchen Ton Frau Beer, Özdemir und Konsorten anschlagen, hier einige Beispiele:

Unter der Überschrift "On the nuclear issue" heisst es in der Resolution, die letztendlich verabschiedet wurde:
1. Reaffirms that the proliferation risks of the Iranian nuclear programme remain a source of serious concern to the EU and the international community, as expressed very clearly in UNSC Resolutions 1696 (2006), 1737 (2006), and 1747 (2007); therefore regrets that Iran has still not complied with its international obligations to suspend all enrichment-related and reprocessing activities;

[...]

4. Reiterates its full support for the UNSC resolutions adopted under Article 41, Chapter VII of the UN Charter; endorses the above-mentioned European Council conclusions of 14 December 2007; welcomes the agreement reached at the meeting of the Foreign Ministers of the UNSC permanent members and Germany, as well as the EU High Representative for the Common Foreign and Security Policy (CFSP), at their meeting in Berlin on 22 January 2008 on a new draft resolution on Iran which foresees further measures and the fact that the international community maintains a common approach to the issue; 5. Reiterates its position that a solution to the present nuclear escalation is possible and that no military action should be taken into consideration; expresses its support for Dr ElBaradei's efforts to solve all outstanding issues with Iran by March 2008; calls on the United States Administration and all other actors involved to renounce all rhetoric on military options and regime change policies against Iran; 6. Notes the recent findings of the US NIE on the Iranian military and civilian nuclear programme; considers that these findings confirm the EU's policy of a two-track approach to convince Iran diplomatically to comply fully with the IAEA requests to abandon the potential military link to the civilian programme in a credible and controllable way 7. Urges Iran, therefore, to enter, without delay, into a new round of negotiations on the future direction of its nuclear programme and to suspend all enrichment-related activities; calls on the United States, following its diplomatic success in the negotiations with North Korea, to participate directly in negotiations with Iran along with the EU, since the United States is in a position to offer additional security guarantees, notably in a multilateral framework under the auspices of the IAEA in Vienna;
Das Europäische Parlament möchte verhandeln, spricht sich gegen einen Krieg aus, aber wäre mit Sanktionen einverstanden. Dass es sich hierbei um eine Position handelt, die Frau Beer nicht weit genug geht, macht sie in ihrem Resolutionsentwurf deutlich: Sie will keine Sanktionen, möchte den Iranern beim Bau der Kraftwerke unter die Arme greifen und hält es ohnehin für ausgeschlossen, dass der Iran an Atomwaffen arbeitet.
A. whereas in his latest report to the IAEA Board of Governors Director-General Mohamed ElBaradei states that the Agency has been able to verify the non-diversion of declared nuclear material in Iran, but that it is not in a position to provide credible assurances about the absence of undeclared nuclear material and activities in Iran without full implementation of the Additional Protocol,

[...]

D. whereas the US National Intelligence Estimate on Iran's nuclear intentions and capabilities comes to the conclusion that Iran stopped its nuclear weapons program in 2003 and that it had not restarted it as of mid-2007; whereas the intelligence agencies further state that 'Tehran's decision to halt its nuclear weapons program suggests it is less determined to develop nuclear weapons than we have been judging since 2005',

[...]

G. whereas on 6 June 2006 the European Union's High Representative, Javier Solana, presented to Iran, on behalf of China, France, Germany, Russia, the United Kingdom and the United States, a set of far-reaching proposals for a comprehensive agreement, including active support in the building of light-water power reactors in Iran, participation in a uranium-enrichment facility in Russia, legally binding assurances relating to the supply of nuclear material (not dependent on a single foreign supplier), and a substantive cooperation package in the area of less proliferation-sensitive nuclear research and development, including a trade and cooperation agreement with the European Union,
Diese Resolution von Frau Beer wird es gewesen sein, die den Nationalen Widerstansrat des Iran dazu veranlasst hat, eine vierteilige Artikelserie unter dem Titel: "Iran mullah’s pathetic appeasers in the European Parliament" zu veröffentlichen. Drei der vier Artikel drehen sich um Frau Beer und zwei der Texte setzen sich mit ihrer Propagandareise im Dezember letzten Jahres auseinander.

Dort heißt es unter anderem:
When Ms. Beer and her colleagues were busy performing their prearranged meetings with the regime’s Majlis speaker, Foreign Minister, and associations run by the Ministry of Intelligence and Security (MOIS), the mullahs hanged six prisoners in Bojnourd, Kermanshah, and Shiraz. In an unprecedented measure, the images of four prisoners being hanged in Bojnourd were beamed on Iran’s state-run TV (AFP, December 11, 2007). During the same period, a 20-year-old man, identified as Makvan Alizadeh, was hanged in Kermanshah. He was 13 at the time of committing the crime attributed to him, and moreover, the plaintiffs had withdrawn their complaint against Makvan.

When the hangings were taking place, Ms. Beer, in an interview with the BBC Radio’s Persian service, startled the Iranian community and international human rights figures by claiming that, “the delegation found that because of foreign pressure, the political and social situation in Iran has worsened, and human rights are being violated in this country more than they were in the past.” In another interview with Deutsche Welle radio on December 12, 2007, Ms. Beer made a similar remark, stating, “The UN Security Council sanctions have caused the intensification of the policy of harassing the Iranian people by Mahmoud Ahmadinejad.”

Such claims serve to justify boundless crimes committed by the mullahs and Ahmadinejad’s government against Iranian women, university students, teachers, workers, and other sectors of society. As part and parcel of pursuing the policy of appeasement under the guise of “supporting civil society” or “peace movement,” such claims arise from a reprehensible and shameful scheme to advance lucrative trade deals with the ruling mullahs in Iran.
Der Nationale Widerstandsrat versucht vor allem deutlich zu machen, wie Angelika Beer sich die Positionen der Mullahs in Teheran zu eigen gemacht hat:
Ms. Angelika Beer and other apologists and lobbyists of the regime at the EP, resort to precisely identical methods for demonizing the Iranian Resistance. For example, when the recent resolution condemning the Iranian regime’s human rights abuses and continuation of uranium enrichment was being debated at the EP, Ms. Beer, in contrast to the opinion of at least 90 percent of the MEPs, intended to propose a resolution, which in addition to justifying the regime’s uranium enrichment efforts, levied accusations and lies against the main opposition to the mullahs. Article 22 of this resolution (as proposed by Ms. Beer) stated,

“22-Takes note of the British court ruling stipulating that the Mujahedin-e-Khalq (MKO) organisation has to be removed from the UK list of terrorist organisations; underlines, independently of that fact, that the internal human rights violations and the authoritarian and sect-like nature of the organisation rule out official contacts between the European Parliament and the MKO” (MOTION FOR A RESOLUTION, by Angelika Beer, Monica Frassoni, Hélène Flautre and Cem Özdemir on behalf of the Verts/ALE Group on Iran, 23.1.2008)

In the course of the trip by the parliamentary delegation from the EU parliament despite MOIS's [Iranian Ministry of Intelligence and Security, Leonard Zelig] attempts to advance its demonizing campaign against the PMOI [People’s Mojahedin Organization of Iran, Leonard Zelig], some members of the same delegation which had gone to Iran to pursue the appeasement policy toward the regime, upon their return, revealed the mullahs' true intentions of the campaign against its main opposition. Some of the members of the delegation led by Ms. Beer to Iran, later remarked about the visit,
“...We were confronted with an amazing phenomenon in Iran. In meetings with almost everybody, including ministers and Majlis deputies, their first and last words revolved around the PMOI. The personnel guarding us, who were from the MOIS and other security services, demanded that we refrain from doing what they forbid us to do. They took us to associations and individuals who claimed that they are former PMOI members. Such scenes soon made us realize what the true story was. They spoke about the PMOI in a hysteric fashion. One of the delegation members and I, broke away from the guards and visited the city. A taxi driver expressed overwhelming anger at the mullahs, saying that the people hate them. In front of the university campus, students shouted chants against the regime, and the situation was uncontrollable.”
Am interessantesten sind jedoch die Berichte von der Reise, die von der Europäischen Delegation unternommen wurden, die der Nationale Widerstandsrat vor allem im vierten Teil der Serie über die Europäischen Appeaseniks veröffentlicht hat:
One of the deplorable steps taken by Ms. Beer and those accompanying her was to meet with broken down prisoners who have repented and now cooperate with the regime’s torturers and henchmen. State-run websites wrote in this regard, “Ms. Beer met with Messrs. Abrahim Khodabandeh and Jamil Bassam, former members of the political branch of the People’s Mojahedin Organization of Iran (PMOI/MEK), who spoke about their experiences with regards to the organization’s activities in Western countries.” Another broken down prisoner with whom Ms. Beer and her delegation spoke was Houra Shalchi. According to state-run websites, Shalchi “talked in detail about the association’s activities. She brought up the subject of the families of PMOI members in camp Ashraf Iraq, and stated that they have no contact with their loved ones. She requested that the MEPs do everything possible to ensure that the families can have safe and private meetings with their loved ones in the PMOI.” Nejat Society, Tehran, December 12, 2007:

“Angelika Beer: We spoke with four former PMOI members who had returned to, and currently live in, Iran

The head of the Majlis National Security and Foreign Affairs Committee’s foreign relations office referred to the meetings of a European parliamentary delegation with the members of the Islamic Consultative Assembly. He expressed gratitude for the constructive views and opinions expressed by the European delegation during the meetings, and said, ‘We will certainly utilize the constructive and excellent views of Ms. Beer and her colleagues for our activities.’ Angelika Beer voiced her satisfaction about her trip as well as her negotiations with Iranian authorities, saying, ‘...During this trip I had the opportunity to speak with four former PMOI members who had returned to, and currently live in, Iran. It is important for us that we cannot invite members of terrorist organizations under whatever pretext to the European Parliament or any other democratic institution, and this is the European parliamentary delegation’s stance” (Aftab website, December 10, 2007).

Even amateur or inexperienced politicians would understand the goal of such phony meetings arranged by the Iranian regime, which try to demonize the main Iranian opposition. But, unfortunately, so as to curry favor with the mullahs in line with the policy of appeasement, Ms. Beer agreed to this deplorable act under the deceitful and fallacious pretext of meeting with “representatives of civic organizations in Iran.” However, through their coverage of these meetings, the Iranian state-run media pointed to the mullahs’ real intentions: “Nejat Society, Tehran, December 12, 2007 EP delegation met with Nejat Society in Iran

On Sunday December 9, 2007, a European parliamentary delegation in Tehran met with members and associates of the Nejat Society in its office in Tehran. The delegation headed by Ms. Angelika Beer, MEP from Germany (and chairwoman of the delegation for relations with Iran at the European Parliament), included 24 MEPs from various parties and countries...

The delegation also expressed its displeasure at Maryam Rajavi’s visit to the European Parliament, and stressed that such individuals, like other cults, never announce their true identity and attempt to deceive others for their own purposes. At the end of the meeting, Ms. Beer thanked Nejat Society for providing her with information about the People’s Mojahedin Organization. Documents and information about the PMOI were handed to each member of the delegation.”

Nejat, Edalat, and Habilian, are groups which have been set up by the mullahs’ Ministry of Intelligence and Security (MOIS) to demonize and vilify the PMOI and the Iranian Resistance.
Um ehrlich zu sein fehlen mir die Worte, wenn ich lese, wie eng das Bündnis der deutschen Grünenpolitikerin mit den Mullahs ist. Da ich sprachlos bin, bleibt mir nichts anderes, als das den Nationalen Widerstandsrat zu zitieren, bei dem man registriert hat, wie sehr sich die Zeiten verändert haben: "Indem sie sich mit gebrochenen Gefangenen trafen und sie für politische Ziele instrumentalisierten, haben Frau Beer und ihre Kollegen einen bedauerlichen Schritt unternommen, der mit demokratischen Prinzipien komplett unvereinbar ist. Als die persische Abteilung der BBC, die in der iranischen Gesellschaft wegen ihrer starken Unterstützung für die Mullahs verhasst ist, ein Interview mit einem gebrochenen Gefangenen führte, wurde dies noch vom Europäischen Parlamentverurteilt."


Update:
Mittlerweile hat Frau Beer einen Reisebericht veröffentlicht, den man sich hier anschauen kann. Was sie an Dummheiten
über den Iran absondert, erfährt man hier.

3/01/2008

Appeasement made in England

Die britische Regierung hat eine Delegation nach Teheran initiiert:

Old Europe

>Klick<

Über Iran-Sanktionen

Beim Investors Business Daily glaubt man, dass Ahmadinedjad überzeugt ist, der Iran werde Atombomben entwickeln. Begründet wird das wie folgt:
It's a sad historical fact that, when totalitarian or absolutist regimes are about to do something horrific, they often ratchet up their rhetoric. That precisely is what Iran's mullahs and President Mahmoud Ahmadinejad are doing right now.

Presented with stunning and incontrovertible evidence — contrary to the U.S. National Intelligence Estimate's faulty findings last November — that Iran continues to develop a nuclear weapon, Iran's leaders are getting aggressive.

On Thursday, for instance, Ahmadinejad declared Iran the world's "number one" power — despite that country's collapsing economy and open public discontent, both in the streets and in Tehran's intellectual circles, with the mullahs' incompetent rule.

"Today the name of Iran means a firm punch in the teeth of the powerful, and it puts them in their place," he crowed.

Why so cocky? Simple. Ahmadinejad is convinced he's outmaneuvered the U.S. and will soon have a nuclear weapon.
Gleichzeitig erklärt man jedoch im selben Artikel:
By elevating their rhetoric to the boiling point, they hope to cow us into believing their status as a nuclear power is inevitable. Given our failure to stop them so far, maybe it is.
Das scheint ein Widerspruch zu sein: Entweder sind die Mullahs davon überzeugt, an die Bombe zu gelangen und beginnen deshalb die Kriegstrommeln zu schlagen oder sie machen so viel Lärm, weil sie den Amerikanern weiß machen wollen, ihr Aufstieg zur Atommacht sei unausweichlich.

Ich bin davon überzeugt, dass die Ideologie der Islamischen Republik eine zentrale Rolle spielt und würde deshalb als erstes dafür plädieren, dass die Spinner im Iran tatsächlich daran glauben, dass sie den Willen Allahs vollstrecken und dass sie davon überzeugt sind, sie würden letzten Endes siegen. Gleichzeitig hoffe ich auf die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, denen ich insoweit vertraue, als dass der israelische Staat eine Atombombe in den Händen von Wahnsinnigen nicht tolerieren kann. Sobald der Iran im Begriff ist, Nuklearwaffen zu erlangen, wird - vorausgesetzt man kann sich auf die Geheimdiensterkenntnisse der Israelis verlassen - zumindest ein Versuch unternommen werden, den Iran aufzuhalten. Was die praktische Seite des UNternehmens angeht, bin ich überfragt: Ob es überhaupt möglich ist, die iranischen Atomanlagen mit einer Fliegerstaffel zu zerstören, weiß ich nicht.

Da die iranischen Anlagen in Nantanz, Isfahan und anderswo noch nicht bombardiert wurden, wird es noch nicht so weit sein, dass Ahmadinedjad seinen Traum, Israel zu zerstören, bereits in die Tat umsetzen könnte. Er ist sich zwar Sicher, letztendlich als Gewinner dazustehen, denn er ist ein religiöser Spinner, der davon überzeugt ist, dass am Ende der Zeiten der Mahdi vorbeikommt, um in einer riesigen Apokalypse eine Art jüngstes Gericht zu veranstalten, aber gleichzeitig weiß er auch, dass er mit einer guten und schlagkräftigen Luftwaffe konfrontiert ist, die darüber hinaus die Unterstützung der Vereinigten Staaten besitzt, so dass er trotz Mahdi und Vertrauen auf die Hilfe Allahs nicht sicher sein kann, dass ihm seine schönen Atomanlagen nicht doch weggeschossen werden. Und deshalb muss er nicht nur den Vereinigten Staaten und Israel in Permanenz vor Augen führen, dass es nichts bringt sich dem Iran in den Weg zu stellen, sondern er muss sich dies auch selbst immer wieder einreden.

Der Kommentar in Investors Business Daily ist aber nicht nur deshalb so lesenswert, weil er Ahmadinedjads Denken neben die aktuellen Ereignisse hält, sondern weil er abermals betont, wie brandgefährlich die Situation momentan ist.
Even after this revelation, the U.S. and some allies are struggling to agree on a third set of sanctions against Iran for its failure to halt its uranium enrichment. But, as we said, it already may be too late.

As we noted earlier this week, new computer simulations run by the European Commission and based on Iran's nuclear facility in Natanz show that, by using just 164 of its 3,000 centrifuges, Iran could make 25 kilograms of highly enriched uranium by year-end. That's enough for an atomic bomb.

Couple that with Iran's ongoing development of liquid-fuel rockets that eventually will be able to deliver a nuclear payload anywhere — even the U.S. — and a picture emerges of a very clear, strategic threat to South Asia, the Middle East, Europe and the U.S.
Die Möglichkeit das Atomprogramm mit Hilfe von Sanktionen aufzuhalten hat sich vermutlich erübrigt. Die iranischen Nuklearwissenschaftler sind mit ihrer Forschung so weit fortgeschritten, dass Ahmadinedjad sicher sein kann, seine Bombe selbst mit Sanktionen fertigstellen zu können. Dafür spricht zumindest die jüngste Rhetorik aus Teheran.

Deshalb ist es trotzdem nicht falsch Sanktionen zu fordern. Alles, was den Iran schwächen könnte, vergrößert die Aussicht auf den Erfolg eines Militärschlages. Und da es wahrscheinlich ist, dass ein solcher die einzige Möglichkeit darstellt, um den antisemitisch motivierten und von Ahmadinedjad angekündigten Massenmord an den Juden in Israel zu verhinden, können Sanktionen trotzdem noch einen Effekt haben. Da das Gelingen einer Militäraktion im Iran nicht garantiert ist, kann ein wirtschaftliches Embargo die Aussicht auf den Erfolg einer solchen vergrößern.